Holzkirchen/Campiglia dei Berici (ABZ). – Die Kinshofer Gruppe mit Sitz in Deutschland hat eine Vereinbarung zur Übernahme der Mehrheitsbeteiligung am italienischen Unternehmen Boscaro S.r.l. unterzeichnet.
Laut Unternehmensangaben wurde der entsprechende Fusionsvertrag am 8. Mai 2026 geschlossen.
Kinshofer ist seit mehr als 55 Jahren als Hersteller von Anbaugeräten für Lkw- und Turmdrehkrane, Bagger und Kompaktlader tätig. Das Unternehmen hat sein Produktportfolio im Kran- und Baggermarkt durch mehrere Übernahmen in den vergangenen Jahren kontinuierlich erweitert. Dazu zählen unter anderem Liftall Inc., Demarec B.V., RF System AB, Auger Torque Group, Solesbee’s LLC sowie weitere Gesellschaften in Europa, Nordamerika und Ozeanien.
Mit der Übernahme von Boscaro soll nach Unternehmensangaben das Portfolio im Bereich Materialhandhabung erweitert und der Zugang zu bestehenden Vertriebsmärkten gestärkt werden.
Boscaro wurde 1977 gegründet und entwickelt Anbaugeräte für die Bauindustrie, insbesondere für den Materialumschlag mit Turmdrehkranen. Das Unternehmen bleibt nach Angaben der Beteiligten weiterhin unter der Leitung von Adriano Pistore, der als Mitinhaber und CEO fungiert.
Thomas Friedrich, Präsident und CEO der Kinshofer Gruppe, erklärte: »Kinshofer verfolgt weiterhin seine Strategie, der Branche eine Komplettlösung mit herausragend konstruierten Produkten anzubieten, um die Effizienz und vor allem die Rentabilität seiner Kunden zu steigern. Die Übernahme von Boscaro war der nächste Schritt auf unserem Weg zu einem globalen Branchenführer mit starker lokaler Präsenz.«
Adriano Pistore sagte: »Die gebündelte Kompetenz und das gebündelte Wissen bilden ein starkes Zentrum für zukünftige Entwicklungen, von denen unsere Kunden profitieren werden. Die Kombination beider Produktlinien wird bahnbrechende Innovationen für die Branche hervorbringen. Das gesamte Boscaro-Team, das vollständig an Bord bleibt, freut sich sehr, Teil dieser gemeinsamen Zukunft zu sein.«
Die Integration beider Unternehmen soll zügig vorangetrieben werden, um das gemeinsame Produkt- und Serviceangebot weltweit auszubauen.