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EBIT bereinigt und Marge mehr als verdoppelt

Von ABZ

Frankfurt (ABZ). – Die Kion Group hat eigenen Angaben zufolge trotz einer im Geschäftsjahr 2023 rückläufigen Nachfrage in den globalen Märkten für Flurförderzeuge und Supply-Chain-Lösungen ihre Profitabilität und ihren Free Cashflow deutlich gesteigert und das Jahr mit insgesamt sehr guter Ergebnisentwicklung abgeschlossen. Das starke Momentum wurde hauptsächlich gestützt von Maßnahmen zur Stärkung der Lieferketten in beiden Segmenten, einer optimierten Preisgestaltung im Segment Industrial Trucks & Services sowie Verbesserungen im Projektmanagement im Segment Supply Chain Solutions.

"2023 haben wir entlang unserer Strategie weitere wichtige Schritte auf dem Weg zu nachhaltigem und profitablem Wachstum gemacht", sagt Rob Smith, Vorstandsvorsitzender der Kion Group AG. "Wir konnten die Profitabilität in unseren beiden Segmenten und für den Konzern deutlich steigern. Die Verbesserungen bei unserem Ergebnis, die eingeleiteten kommerziellen und operativen Maßnahmen, sowie die auf die Zukunft gerichteten organisatorischen und personellen Weichenstellungen sind eine solide Basis für unsere weitere Geschäftsentwicklung."

Der Konzernumsatz lag im Berichtsjahr mit 11,434 Milliarden Euro auf Rekordniveau und um 2,7 Prozent leicht über dem Vorjahreswert (11,136 Milliarden Euro). Er entwickelte sich in den beiden operativen Segmenten uneinheitlich. Im Segment Industrial Trucks & Services erhöhte sich der Umsatz deutlich um 15,3 Prozent auf 8,480 Milliarden Euro (Vorjahr: 7,356 Milliarden Euro). Dieser Anstieg ist laut Unternehmensangaben im Wesentlichen auf die höhere Produktion sowie auf die im Vorjahr durchgesetzten Preiserhöhungen zurückzuführen.

Daneben habe auch das Servicegeschäft zugelegt. Rückläufig war hingegen der Umsatz im Segment Supply Chain Solutions mit einem Minus von 21,3 Prozent auf 2,997 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,807 Milliarden Euro). Der bereits in den zurückliegenden Quartalen rückläufige Auftragseingang im langfristigen Projektgeschäft (Business Solutions) trug maßgeblich zum Umsatzrückgang bei. Das EBIT bereinigt auf Konzernebene konnte mehr als verdoppelt werden und zeigte einen sehr starken Anstieg auf 790,5 Millionen Euro (Vorjahr: 292,4 Millionen Euro), so das Unternehmen. Die EBIT-Marge bereinigt verbesserte sich damit deutlich auf 6,9 Prozent (Vorjahr: 2,6 Prozent).

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