Hirschau (ABZ) | Im Familienunternehmen Dorfner sichern Volvo-Baumaschinen und ein Miet- und Servicekonzept von Robert Aebi den zuverlässigen Abbau und die Veredelung von Spezialmineralien.
Im Tagebau der Dorfner-Gruppe im oberpfälzischen Hirschau müssen Mensch und Technik zuverlässig funktionieren.
Das Familienunternehmen gewinnt und veredelt hochwertige Quarz- und Kaolinrohstoffe für Anwendungen in Bau-, Farben- und Verbundwerkstoffindustrie. Damit der Betrieb im Zwei-Schicht-System stabil läuft, setzt das Unternehmen seit vielen Jahren auf Baumaschinen von Volvo – geliefert und betreut von Robert Aebi. Für Tobias Friedl, seit 20 Jahren Leiter Einkauf bei Dorfner, ist die Unabhängigkeit des Unternehmens ein zentraler Erfolgsfaktor: »Wir sind nach wie vor zu
100 Prozent in Familienbesitz. Die Familie Dorfner ist zwar nicht mehr operativ tätig, aber im Beirat präsent – und die Gelder, die wir erwirtschaften, bleiben im Unternehmen.« Dorfner hat sich in seiner Geschichte mehrfach neu ausgerichtet: Statt massenhaft Rohmaterial zu bewegen, liegt der Fokus heute auf der möglichst vollständigen Veredelung der geförderten Rohstoffe. Der Abbau wurde bewusst reduziert, um das geförderte Material »zu nahezu 100% zu Produkt zu verarbeiten«.
Die Zusammenarbeit zwischen Dorfner, Volvo CE und Robert Aebi besteht seit rund zwei Jahrzehnten. »Wir sind seit 20 Jahren Kunde von Volvo. Wir wissen, was wir an den Baumaschinen haben – Robustheit, Zuverlässigkeit und einen guten Service«, fasst Friedl zusammen. Über die Jahre ist aus dem ersten Kontakt eine vertrauensvolle Partnerschaft gewachsen, die sich auch bei Veranstaltungen wie den Volvo Days 2024 mit Robert Aebi weiter vertieft hat. Zur Flotte gehören drei Dumper A45 der neuen Generation, mehrere Radlader – darunter zwei L180H sowie ein L260H in der Grube – und der größte Volvo-Bagger EC950F, der im schweren Tagebaueinsatz arbeitet. Ein entscheidender Baustein dieser Zusammenarbeit ist das Mietkonzept, das der Volvo-Händler Robert Aebi anbietet.
»Wir kaufen unsere Maschinen nicht, wir mieten sie und dieses Mietkonzept passt sehr gut zu unserem Einsatz im Tagebau«, erklärt Friedl. Danijel Babalj, Verkaufsleiter Bayern bei Robert Aebi ergänzt: »Für uns ist es besonders wichtig, die individuellen Anforderungen unserer Kunden genau zu verstehen. Wir haben ein maßgeschneidertes Konzept entwickelt, das exakt auf die betrieblichen Rahmenbedingungen abgestimmt ist. Wir freuen uns, Dorfner mit dieser Lösung langfristig begleiten und unterstützen zu dürfen.« Gerade im Zwei-Schicht-Betrieb mit hohen Stundenleistungen schätzt Dorfner die Kombination aus robusten Maschinen, verlässlichem Service und klar kalkulierbaren Kosten. Nach einem halben Jahr im Einsatz hat Dorfner Bilanz gezogen – mit einem klaren Ergebnis beim Verbrauch:
• Der neue Volvo-Bagger braucht »knapp 10 %« weniger Kraftstoff als das Vorgängermodell.
• Auch der L260H in der Grube verbraucht »gut 10 %« weniger Sprit als sein Vorgänger.
»Unsere Fahrer konnten den Bagger testen und waren hellauf begeistert«, berichtet Friedl. Besonders beim Eindringen in den verwitterten Granit und in den harten unteren Schichten – teilweise mit Reißzahn – habe der Volvo-Bagger deutlich überzeugt. Die beiden L180H im Einsatz wurden im Zuge des Pakets mit einem Collision-Mitigation-System ausgerüstet, um die Sicherheit auf dem Werksgelände weiter zu erhöhen. »Wir sind mit der Berufsgenossenschaft im ständigen Austausch und angehalten, unsere Unfallquote zu senken. Da, wo unsere Radlader arbeiten, ist auch Personenverkehr«, erklärt Friedl. Das neue System wird von den Fahrern gut angenommen und erhöht die Betriebssicherheit. Gleichzeitig profitiert Dorfner von einer Förderung der BG für diese Sicherheitsausstattung. Mit CareTrack stehen Dorfner außerdem umfangreiche Telematikdaten zur Verfügung.