Coesfeld (ABZ). – Der erste Krampe-Erdbaukipper mit hydraulischer Zwangslenkung und einer Außenbreite von 2,55 m hat laut Angaben des Herstellers vor Kurzem das Werk verlassen.
Das Fahrzeug soll eine Lösung für Anwender darstellen, die ein wendiges Baustellenfahrzeug benötigen und zugleich Wert auf eine schmale Außenbreite legen. Seine Maschinenlösungen präsentiert die Firma in diesem Jahr auch auf der NordBau in Neumünster. Zu finden ist das Unternehmen auf dem Freigelände Nord am Stand N272. Auf Baustellen werden hohe Anforderungen an die Wendigkeit von Fahrzeugen gestellt.
Eine hydraulische Zwangslenkung sorge hier für eine deutlich bessere Manövrierbarkeit und unterstütze eine präzise Steuerung, auch unter beengten Bedingungen, so der Hersteller.
Um trotz Lenkachse eine geringe Außenbreite von 2,55 m einzuhalten, bietet Krampe ab sofort für ausgewählte Modelle ein schmaleres Fahrgestell mit einer Spurweite von 1950 mm. Diese Option ist für die Erdbaukipper HD550 und HD620 der Heavy-Duty-Baureihe sowie für die Sand- und Kieskipper-Typen SK550 und SK600 erhältlich.
Die neue Ausführung lässt sich außerdem mit einer bodenschonenden 600er-Bereifung sowie einem Luftfahrwerk kombinieren. Letzteres ermögliche auch ein Absenken beim Kippvorgang – für mehr Stabilität beim Entladen, erklärt das Unternehmen. Die hydraulische Zwangslenkung mit BPW-Achsen verbessere nicht nur die Wendigkeit, sondern reduziere auch den Reifenverschleiß, schone den Untergrund und erhöhe die Fahrstabilität – besonders bei höheren Geschwindigkeiten oder engen Kurvenfahrten, verspricht Krampe.