Eugendorf/Österreich (ABZ). – Kürzlich hat die Firma voestalpine Stahl aus Linz beim Baumaschinenhändler Kuhn aus Eugendorf bei Salzburg, den neuen Komatsu Radlader WA600-8E0 erworben.
Mit dem diesem Radlader werden die Emissionswerte im Vergleich zum Vorgängermodell laut Kuhn noch einmal um 14 % reduziert. Dennoch handelt es sich um eine Baumaschine mit viel Kraft, wie der Einsatz im Wertstoff-Zentrum der voestalpine in Linz beweist.
Der voestalpine-Konzern ist ein weltweit führendes Stahl- und Technologieunternehmen mit kombinierter Werkstoff- und Verarbeitungskompetenz. Die global tätige Unternehmensgruppe verfügt über rund 500 Konzerngesellschaften und Standorte in mehr als 50 Ländern auf allen fünf Kontinenten. Mit ihren Premium-Produkt- und Systemlösungen zählt sie zu den führenden Partnern der Automobil- und Hausgeräteindustrie sowie der Luftfahrt- und Öl- und Gasindustrie und ist darüber hinaus Weltmarktführer bei Bahninfrastruktursystemen, bei Werkzeugstahl und Spezialprofilen.
Zu den Hauptaufgaben des Wertstoff-Zentrums zählen die Aufbereitung und Vermarktung aller Hüttennebenprodukte und Verwertungsaktivitäten am Standort Linz.
Vom Wertstoff-Zentrum von voestalpine Stahl aus werden jährlich rund 3 Millionen t Wertstoffe aufbereitet, dem Kreislauf wieder rückgeführt oder vertrieben. Denn jene Reststoffe, die in Linz anfallen sind für Unternehmen vieler Branchen wiederum wertvolle Roh- und Einsatzstoffe: Hüttensand für Zement, Stückschlacken für den Straßenbau sowie die Dämmstoff-Industrie, Benzol und Rohteer aus der Koksproduktion für die chemische oder Eisenoxid für die Elektroindustrie.
Voestalpine Stahl hat bei Kuhn nun den neuen Komatsu Radlader WA600-8E0 erworben. "Unser Fahrer Christoph Stadlbauer war bereits mit dem Vorgängermodell von Komatsu sehr zufrieden und freut sich über die Anschaffung des neuen Gerätes", verrät Andreas Kuttner, Prozessingenieur im Wertstoff-Zentrum von voestalpine Stahl in Linz.
Der Radlader mit seiner einzigartigen Kombination aus Stabilität, Losbrech- und Zugkraft wird in Linz eingesetzt, um flüssig vergossene und gekühlte Schlacken aufzubrechen und im weiteren Prozessschritt zu verladen. Der WA600-8E0 ist mit der vollautomatischen Motorsteuerung "Komatsu SmartLoader Logic" ausgestattet. Dabei werden Daten von verschiedenen Sensoren genutzt, um das jeweils optimale Drehmoment zu erreichen. Der neue Komatsu-Motor gemäß EU Stufe V ist produktiv, zuverlässig und effizient. "Seine extrem geringen Emissionswerte sowie die breite Einsatzmöglichkeit dieses 50-Tonnen-Radladers bestärkte die Kaufentscheidung", erklärt Andreas Kuttner. Zudem brilliert der Radlader mit einer enormen Ausschütthöhe und -weite. Das Hubgerüst ermöglicht eine Ausschütthöhe von circa 4 m und eine beeindruckende Reichweite von 1885 Millimetern. So kann das Beladen von hohen Aufgabetrichtern oder hochbordigen Lkw schnell und zuverlässig erledigt werden. "Die voestalpine Stahl GmbH ist unser größter Industriekunde in Österreich und uns verbindet eine lange und verlässliche Partnerschaft. Wir freuen uns darüber, dass bereits fünf Maschinen von Komatsu im Bereich Wertstoff-Zentrum in Linz zum Einsatz kommen", sind sich Kuhn-Verkaufsleiter Christian Moser und Leopold Resch, Verkauf Kuhn, einig.
Die Laderschaufel des neuen Radladers wurde von der Firma Fuhrmann Fahrzeuge Ges.m.b.H. aus dem niederösterreichischen Steinebrunn angefertigt. Dafür verwendet wurden ausschließlich Stahl und Komponenten von voestalpine Stahl.
Der Radlader WA600-8E0 von Komatsu verfügt über eine Schaufelgrößevon circa 7 m³. Die Motorleistung beträgt 396 kW/538 PS. Die Emissionswerte: Reduktion um 14 % (Das sind umgerechnet 115 t CO2, die eingespart werden).