Züllsdorf (ABZ). – Die Unternehmensgruppe Maxikraft hat in 33 Jahren ihres Bestehens 1000 Krane von Liebherr beschafft.
Das Unternehmen, das 1992 als Ein-Personen-Betrieb startete, ist heute eine Firmengruppe mit 500 Mitarbeitenden an 26 Standorten. Maik Kanitzky gründete Maxikraft im Februar 1992 im brandenburgischen Züllsdorf. Über die Jahre baute er das Unternehmen systematisch aus. Die Gruppe umfasst heute fünf Firmen, zuletzt ergänzt durch die Übernahme der Kranprofis Allgäu GmbH. Der aktuelle Fuhrpark besteht laut der Firma aus rund 200 Mobilkranen und einer Vielzahl an Gittermastkranen bis 1000 t Tragkraft.
Die in 33 Jahren beschafften 1000 Liebherr-Krane reichen von 30 bis 1000 t Tragkraft. Kanitzky verfolgt nach eigenen Angaben das Ziel, seinen Kunden und Mitarbeitenden die modernste verfügbare Technik bereitzustellen. "Unsere Mobilkrane tauschen wir in der Regel alle drei Jahre aus. Hochqualifizierte Mitarbeitende, verlässliche Partner und innovative Maschinen – das sind für uns die zentralen Erfolgsfaktoren. Liebherr liefert uns dafür seit über drei Jahrzehnten die passende Technik und den nötigen Support", sagt der Geschäftsführer.
In der Maxikraft-Flotte kommen unterschiedliche technische Innovationen zum Einsatz. Dazu zählen VarioBase (variable Abstützbasis), VarioBallast (verstellbarer Ballastradius), VarioTray (teilbare Ballastpalette) und der hydraulisch verstellbare V-Frame. Diese Systeme sollen Flexibilität und Effizienz im täglichen Einsatz erhöhen.
Die Maxikraft-Gruppe ist auf Krandienstleistungen und Schwertransporte spezialisiert. Mit Mobil- und Raupenkranen von 25 bis 1000 t Tragkraft sowie Transportlösungen bis 300 t Nutzlast deckt das Unternehmen nach eigenen Angaben ein breites Einsatzspektrum ab. An 26 Standorten in sieben Bundesländern sind 500 Beschäftigte im Einsatz. Zur Ausrüstung gehören mehr als 200 Krane, 70 Schwerlastzüge und ein Netzwerk an Partnern.
Das Leistungsspektrum reicht von Maschinenumzügen und Montagen über die Verlagerung von Turmdrehkranen bis hin zu Spezialaufgaben mit Liftsystemen oder selbstfahrenden modularen Transportern (SPMT). Langfristige Partnerschaften sind für Kanitzky nach eigenen Angaben ein elementarer Bestandteil der Unternehmensstrategie. "Wir investieren in die Ausbildung und setzen auf Technik, die begeistert. Viele unserer Mitarbeitenden sind langjährig im Unternehmen – auch solche, die im Rahmen von Übernahmen zu uns gestoßen sind", betont der Geschäftsführer.