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Spatenstich für Standorterweiterung in Ehingen-Berg

Von ABZ
Liebherr
Vertreter von Liebherr und aus der Politik beim symbolischen Spatenstich im IG Ehingen-Berg v. l. n. r.: Holger Baur (stellv. Betriebsratsvorsitzender Liebherr-Werk Ehingen), Klaus Nagl (Gemeinderat Ehingen, Die Freien), Daniel Pitzer und Christoph Kleiner (Geschäftsführung Liebherr-Werk Ehingen), Heiner Scheffold (Landrat Alb-Donau Kreis), Alexander Baumann (Oberbürgermeister Ehingen), Sophie Albrecht (Mitglied des Verwaltungsrats der Liebherr-International AG), Ulrich Heusel (Geschäftsführung Liebherr-Werk Ehingen), Manuel Hagel (MdL und CDU-Fraktionsvorsitzender im Stuttgarter Landtag), Michael Mouratidis (Gemeinderat Ehingen, CDU), Klaus Tappeser (RP Regierungsbezirk Tübingen), Bernd Boos (Geschäftsführung Liebherr-Werk Ehingen) und Hubert Dangelmaier (Gemeinderat Ehingen, Bündnis90/Die Grünen). | Foto: Liebherr

Ehingen (ABZ). – Die Liebherr-Werk Ehingen GmbH hat mit dem Spatenstich im Industriegebiet Ehingen-Berg die Erschließung eines 54 Hektar großen Geländes begonnen. Das neue Areal soll die Produktionsprozesse des Kranherstellers optimieren.

Die im Juni 2025 erworbene Fläche grenzt direkt an die seit 2021 bestehende Liebherr-Serviceniederlassung Ehingen-Berg und ergänzt den bestehenden Standort an der Münsinger Straße, der eine Million Quadratmeter umfasst und seit 1969 besteht. Laut Angaben des Unternehmens handelt es sich um die derzeit größte industrielle Flächenerweiterung eines Familienunternehmens im Süden Deutschlands.

Das zusätzliche Gelände von mehr als 500 000 Quadratmetern wird benötigt, um dem wachsenden Platzbedarf und der steigenden Nachfrage nach größeren Kranen gerecht zu werden. Liebherr plant, einzelne Prozessschritte vom Stammwerk auf das neue Gelände zu verlagern.

Mit dem Start der Erschließung und Bodenaufbereitung im September beginnt der erste Bauabschnitt. Geplant sind der Bau eines Kundenzentrums mit integriertem Versandtrakt sowie die Rückführung bislang angemieteter Logistikflächen. In der ersten Ausbauphase werden zunächst einige Mitarbeitende vom Stammwerk nach Ehingen-Berg wechseln.

„Die Erweiterung, die wir künftig als LWE-Süd deklarieren, ist ein absolutes Bekenntnis zum Standort“, erläutert Daniel Pitzer, kaufmännischer Geschäftsführer der Liebherr-Werk Ehingen GmbH. Das Unternehmen investiere trotz der herausfordernden wirtschaftlichen Lage und des zunehmenden Wettbewerbs chinesischer Hersteller in den Standort.

Am neuen Standort will Liebherr auf einen umweltschonenden Betrieb achten. „Das bedeutet, dass unter anderem auf fossile Energieträger verzichtet wird. Der Fuhrpark soll soweit möglich elektrisch betrieben und die Gebäude nach aktuellen KfW-Standards umgesetzt werden“, ergänzt Ulrich Heusel, Geschäftsführer Produktion der Liebherr-Werk Ehingen GmbH.

Mit über 5000 Mitarbeitenden ist die Liebherr-Werk Ehingen GmbH der größte Arbeitgeber im Alb-Donau-Kreis. Im Jahr 2024 lieferte das Werk rund 2000 Mobil- und Raupenkrane aus, der Umsatz betrug rund 3,2 Milliarden Euro. Die Liebherr-Werk Ehingen gehört zur Firmengruppe Liebherr, die 2024 mit mehr als 50 000 Mitarbeitenden weltweit einen Umsatz von über 14 Milliarden Euro erzielte.

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