Biberach an der Riß (dpa). – Liebherr hat trotz konjunkturellen Gegenwinds 2024 zugelegt.
Das Unternehmen, das von Baggern über Krane auch Kühlschränke im Angebot hat, steigerte seinen Umsatz um 4,1 Prozent auf 14,6 Milliarden Euro. Unter dem Strich wurde aber deutlich weniger verdient.
Das Ergebnis nach Steuern sank von 367 auf 258 Millionen Euro. In sieben der 13 Produktsegmente habe es Umsatzsteigerungen gegeben, teilte das Unternehmen weiter mit.
Dabei entwickelten sich die Geschäfte in den verschiedenen Produktsegmenten und Absatzregionen unterschiedlich. So habe die gedämpfte Nachfrage in der Bauindustrie, vor allem in Deutschland, einige Produktsegmente bei Liebherr belastet. Die Rückgänge konnten jedoch durch andere Produkte ausgeglichen werden.
Wachstumstreiber waren in erster Linie Mobilkrane, Komponenten für den Produktbereich Luftverkehr sowie eine gute Auftragslage in den Bereichen Mining und Verzahntechnik. Liebherr ist mit seinem Hauptsitz im schweizerischen Bulle ansässig.