Mannheim (ABZ) | Was 2013 mit einem einzelnen Fassadengemälde begann, hat sich nach Angaben der Projektverantwortlichen zum Open Urban Art Museum Mannheim entwickelt. Unter dem Namen STADT.WAND.KUNST entstehen großformatige Kunstwerke an Hausfassaden und machen den öffentlichen Raum zu einer frei zugänglichen Galerie.
Den Ausgangspunkt bildete ein Aufruf des Künstlerduos Herakut. Für das »Giant Storybook Project«, bei dem einzelne Seiten eines Bilderbuchs auf Hausfassaden in verschiedenen Städten entstehen, suchte das Duo eine geeignete Wand in Mannheim. Gemeinsam mit der Alten Feuerwache Mannheim, Montana Cans Heidelberg und der Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft GBG entstand im Juli 2013 in der Innenstadt das erste Fassadengemälde »My Superhero Power is Forgiveness«.
Die Resonanz auf das Kunstwerk führte zur Gründung von STADT.WAND.KUNST. Seitdem wurden nach Angaben der Projektverantwortlichen mehr als 50 großflächige Mural-Kunstwerke von internationalen Künstlerinnen und Künstlern in Mannheim realisiert. Das Projekt verbindet dabei Kunst, Architektur und den öffentlichen Raum.
Seit 2019 unterstützt Sto das Projekt nach eigenen Angaben mit Fassadenfarben. Zum Einsatz kommen dabei Fassadenbeschichtungssysteme des Herstellers. Sie sollen dazu beitragen, die Gestaltung der großflächigen Kunstwerke dauerhaft zu erhalten.
»Das Projekt zeigt, wie Kunst den öffentlichen Raum belebt und Menschen verbinden kann. Als Unternehmen mit langjähriger Expertise für Fassadengestaltung liegt es uns am Herzen, dieses außergewöhnliche Kulturprojekt durch das Bereitstellen unserer Fassadenfarben zu unterstützen«“, sagt Heiner Röhr, Leiter Deutschland bei Sto.
STADT.WAND.KUNST hat sich nach Angaben der Projektverantwortlichen inzwischen über Mannheim hinaus etabliert. Die Fassadenarbeiten prägen Teile des Stadtbilds und verbinden großformatige Urban Art mit bestehender Architektur. Für Besucher sind die Kunstwerke im öffentlichen Raum zugänglich.