Großostheim (ABZ). – Mapei, ein Hersteller von chemischen Produkten für die Bauindustrie, erweitert seine Aktivitäten in Kanada und Dänemark. Durch seine Tochtergesellschaft Mapei Kanada hat der Konzern kürzlich den Hersteller von Profilen und Verkleidungen für Böden und Wände Diaplas übernommen.
Seit 1989 ist Diaplas Mapei zufolge ein wichtiger Anbieter auf dem lokalen Markt für ergänzendes Installationszubehör. Das Unternehmen verfügt über eine Produktionsstätte und einen Verwaltungssitz in Laval, Quebec. Diese Investition stehe im Einklang mit der Strategie von Mapei, komplette Baulösungen anzubieten und sicherzustellen, dass der kanadische Markt auf ein solideres und diversifiziertes Produktsortiment zurückgreifen kann.
"Nach der Übernahme von Profilpas im Jahr 2022, einem europäischen Hersteller von Profilen und Verkleidungen, steht diese neue Akquisition in perfektem Einklang mit unserem ständigen Bestreben, unser Produktportfolio zu erweitern", sagt Veronica Squinzi, CEO von Mapei. "Auf diese Weise können wir unsere Kundschaft aus logistischer Sicht noch effizienter bedienen."
"Wir freuen uns, Diaplas in der Mapei-Familie willkommen zu heißen", sagt Marco Squinzi, CEO von Mapei. "Die Kundschaft von Diaplas wird vom Zugang zu Mapeis umfangreichem Vertriebsnetz, den Forschungs- und Entwicklungskapazitäten und dem breiten Produktsortiment profitieren. Diaplas wiederum wird Mapei seine unschätzbaren Erfahrungen zur Verfügung stellen. Hinzu kommen die lokalen Produktionskapazitäten und die Fähigkeit, schnell auf Marktanforderungen reagieren zu können."
Neben dem Hauptstandort in Laval, Quebec, der kürzlich um eine neue Produktionsstätte und einen Ausbau der Lagerhallen erweitert wurde, ist Mapei bereits mit Produktionsstätten in Brampton in Ontario, Maskinongé in Quebec und Delta in British Columbia sowie einem Vertriebszentrum in Calgary, Alberta, vor Ort tätig. Der Erwerb der spezialisierten Produktionsstätte in Diaplas wird Mapei neue Möglichkeiten eröffnen, um in ganz Nordamerika zu expandieren und zu wachsen.
Seine Aktivitäten in Dänemark erweitert das Unternehmen eigenen Angaben zufolge durch den Kauf einer 15.000 Quadratmeter großen Produktionsstätte in Vejen, Jütland. Diese hochmoderne Produktionsanlage vor Ort ermöglicht es Mapei Dänemark, die steigende Nachfrage nach hochwertigen Baumaterialien besser zu befriedigen, ein führender Anbieter in der dänischen Bauindustrie zu werden und gleichzeitig seinen transportbedingten CO2-Fußabdruck zu verringern.
Das Unternehmen will seine neuen Ressourcen in Dänemark laut eigener Aussage nutzen, um Hochleistungsprodukte und -lösungen zu entwickeln und herzustellen, insbesondere Betonzusatzmittel.
Der Kauf der neuen Produktionsstätte erweitere die Aktivitäten von Mapei in Nordeuropa, wo das Unternehmen bereits mit Fabriken und Vertriebsbüros in Norwegen, Schweden und Finnland vertreten ist.
Die Stärke der Gruppe liegt gerade in ihrer bemerkenswerten geografischen Diversifizierung, die es ihr ermöglicht, jeden einzelnen Markt direkt zu bedienen und sich auf die jeweiligen Gebiete und ihre unterschiedlichen Bedürfnisse zu konzentrieren.