Frankfurt am Main (dpa). – Die Corona-Krise bremst das Exportgeschäft deutscher Maschinenbauer. Die Ausfuhren sanken im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,6 Prozent auf 41,9 Milliarden Euro, wie der VDMA mitteilte. Ein Minus von 11 Prozent gab es im März, als sich die Pandemie in Europa ausbreitete. "In den ersten beiden Monaten dieses Jahres dürften sich die Auswirkungen der Corona-Krise mit Ausnahme der Ausfuhren nach China kaum in den Exportzahlen niedergeschlagen haben. Das hat sich im März schlagartig geändert", so VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann. In den ersten drei Monaten lagen die Ausfuhren in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union um 8,5 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Sehr unterschiedlich entwickelte sich das Geschäft in China und den USA - den beiden wichtigsten Einzelmärkten für Maschinen "Made in Germany".
dpa
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