Frankfurt/Main (dpa). – Internationale Handelskonflikte belasten die Geschäfte der Maschinenbauer nach Einschätzung des Branchenverbandes VDMA auch im kommenden Jahr. Die exportorientierte deutsche Schlüsselindustrie rechnet für 2020 mit einem Rückgang der Produktion um preisbereinigt 2 Prozent, wie der Verband VDMA kürzlich in Frankfurt mitteilte. Hinzu kämen die Unwägbarkeiten des Brexits und der Strukturwandel in der Autoindustrie, einem wichtigen Kunden der Branche. "All diese Faktoren führen bereits zu konkreten Belastungen zahlreicher Abnehmer unserer Maschinen und Anlagen weltweit und verunsichern generell Investoren, die sich deshalb mit Investitionen zurückhalten", erläutert VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Seit Jahresbeginn sind die Aufträge für die Branche stetig gesunken.
dpa
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