Biberach (ABZ). – Die Akademie der Hochschule Biberach bietet den berufsbegleitenden Studiengang Master of Rail Track Engineering an. Das neue Weiterbildungsangebot richtet sich an Ingenieure, die sich für verantwortungsvolle Aufgaben im Bereich der Schieneninfrastrukturen qualifizieren möchten.
Das Master-Programm wurde von der Hochschule Biberach (HBC) und ihrer Akademie gemeinsam entwickelt. Der Abschluss soll für leitende Positionen in Planung, Bau, Betrieb und Beratung qualifizieren.
„Durch den hohen Investitionsdruck in Ausbau, Modernisierung und Instandhaltung des Schienennetzes stehen Unternehmen, Ingenieurbüros und öffentliche Auftraggeber zunehmend vor der Herausforderung, erfahrene Fachkräfte mit interdisziplinärem Know-how zu gewinnen und weiterzuentwickeln“, erklärt Prof. Jörg Hauptmann, der gemeinsam mit seinem Kollegen Prof. Florian Schäfer die Studiengangsleitung übernommen hat.
Der neue Master of Rail Track Engineering schaffe mit seinem berufsbegleitenden Angebot gezielt Abhilfe und „bietet eine praxisnahe akademische Weiterbildung, die die Kompetenzen stärkt, die in der Branche heute besonders gefragt sind“, so Hauptmann.
Das Studium ist modular aufgebaut und lässt sich nach Angaben der HBC mit dem Beruf vereinbaren. Die Lehrveranstaltungen finden als kompakte Blockkurse an der Hochschule Biberach statt. Die Teilnehmenden können das Studium individuell gestalten: Ein Abschluss ist in rund 18 Monaten möglich, wer sich mehr Zeit nehmen möchte, kann das Studium auf bis zu fünf Jahre strecken.
Der Einstieg ist den Angaben zufolge jederzeit möglich, Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Bachelor-Studium in einem überwiegend ingenieurwissenschaftlichen Bereich. Die Teilnehmenden schließen mit dem akademischen Grad Master of Engineering (M.Eng.) ab.
Das Studium kombiniert bereits etablierte Seminare der Akademie mit neuen Modulen und soll alle wesentlichen Aspekte des Gleis- und Schienenbaus abdecken. Die Inhalte reichen vom Gleisbau über den städtischen Schienenverkehr und das Schnittstellenmanagement bis hin zum Baupraktikum. Ergänzend vertiefen die Studierenden Themen wie Projektmanagement und Digitalisierung im Infrastrukturbau sowie Führung, Kommunikation und Gesundheit im Beruf. Den Abschluss bildet die Masterarbeit mit Kolloquium, in der ein praxisnahes Thema bearbeitet wird.