Sötern (ABZ). – Arbeitsfugen entstehen zwischen zeitlich getrennten Betonierabschnitten, dort wo Bauwerke in mehreren Abschnitten hergestellt werden. Häufig ist auch die Tagesbetonierleistung beschränkt. Aus diesem Grund ist es erforderlich, dass Arbeitsfugen im Vorfeld geplant werden und nicht dem Zufall überlassen bleiben.
Zum Abschalen dieser Arbeitsfugen werden auf den Baustellen eine Vielzahl von unterschiedlichen Materialien und Systemen eingesetzt. Das inhabergeführte Familienunternehmen MSL fertigt seit mehr als 30 Jahren nach eigenen Angaben Arbeitsfugensysteme für unterschiedliche Anwendungsbereiche aus wellprofiliertem Lochblech oder trapezprofiliertem Streckmetall.
Die Oberflächenstruktur der gelochten Wellprofilierung und der trapezprofilierten Streckmetallausführungen ermöglichen einen nahezu monolithischen Verbund in der Arbeitsfuge, was an Hand von mehreren Untersuchungen beim Institut für Baukonstruktion und Bauphysik der Universität Rostock bestätigt wurde. Je nach Ausführung des Abschalsystems beziehungsweise der Profilform ergibt sich eine raue oder verzahnte Arbeitsfuge gemäß den Anforderungen nach EC2. 2010 stellte MSL auf der bauma eine neue trapezprofilierte Großflächenabschalung vor.
Geliefert wird die trapezprofilierte Abschalung in Längen bis zu 8,5 m und Breiten bis 1010 mm in dem Materialstärken 1 bis 1,5 mm. Die nach Herstellerangabe sehr stabilen Arbeitsfugenabschalelemente in der Stärke von 1,5 mm haben lediglich ein Gewicht von 4,3 kg/m². Vor Ort auf der Baustelle können die trapezprofilierten Streckmetallelemente formschlüssig überlappend in der Länge und Breite verlängert werden. Das MSL-Trapezprofil erfüllt die höchste Fugenkategorie verzahnt nach DIN EN 1992-1-1.
Das Abschalelement wird in Sohlplatten, Wänden und Decken zur sicheren Abschalung von Arbeitsfugen eingesetzt. Weiterhin im Lieferprogramm hat das Unternehmen Aufkantungssysteme mit und ohne Fugenblech im Bereich Übergang Fundament- beziehungsweise Bodenplatte zur Wand.
Auf der bauma ist MSL in Halle B3 Stand 227 zu finden.