Kiel (dpa). – Wohnungsbaupolitik gehört zu den Kernanliegen der SPD. Nach einer Sommerreise zu dem Thema fordert die schleswig-holsteinische SPD-Fraktions- und Landesvorsitzende Serpil Midyatli von der schwarz-grünen Landesregierung deutlich mehr Anstrengungen.
Sie begründet das mit dem prognostizierten Bedarf von rund 160.000 zusätzlichen Wohnungen bis zum Jahr 2045 im nördlichsten Bundesland.
"Die Bevölkerung in unserem Bundesland wächst, aber der Wohnungsneubau konnte damit nicht Schritt halten. Die Mieten steigen", so Midyatli. Deshalb müsse die Landesregierung jetzt entschlossen handeln, um die Wende zu mehr bezahlbarem Wohnraum einzuleiten. Konkret fordert die Politikerin, dass die Städtebauförderung wieder durch das Land kofinanziert werden müsse.