Zum Inhalt springen

Milliarden-Stau bei Bundes-Investitionen

Von dpa

Berlin (dpa). – Die Bundesministerien haben im vergangenen Jahr Investitionsmittel in Milliardenhöhe verfallen lassen. Von den im Bundeshaushalt vorgesehenen fast 72 Milliarden Euro gaben die Ressorts bis Ende November nur rund 37 Milliarden aus. Das geht aus dem aktuellen Monatsbericht des Finanzministeriums hervor. Letztlich seien es etwas mehr als 40 Milliarden gewesen, habe der "Spiegel" unter Berufung auf vorläufige Berechnungen des Ministeriums berichtet. Finanzminister Olaf Scholz (SPD) hatte die Investitionsausgaben in zwei Nachtragshaushalten wegen der Corona-Pandemie um knapp 30 Milliarden Euro aufgestockt. Im Finanzministerium werde nicht ausgeschlossen, dass die Ministerien aber nicht einmal die ursprünglich vorgesehene Summe von 42,9 Milliarden ausschöpften. Gleichzeitig sei bis November aber rund ein Viertel mehr investiert worden als im Vorjahr.

dpa

dpa

Die dpa (Deutsche Presse-Agentur) ist eine der größten unabhängigen Nachrichtenagenturen weltweit. Sie liefert tagesaktuelle Texte, Bilder, Videos und Audios an Medien sowie Unternehmen und betreibt weltweite Korrespondentenbüros.

Alle Artikel

Weitere in Baupolitik

Alle anzeigen

Auftragsbestand am Bau gewachsen

Von dpa
/

Weitere von dpa

Alle anzeigen

Daimler Truck plant Lkw-Produktion in Cheb

Von dpa
/