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Der Kraftstoffverbrauch wurde deutlich reduziert

Auf der bauma präsentierte Zeppelin den neuen Cat-Muldenkipper 775 mit zahlreichen Hardware- und Technologie-Updates.

Von ABZ
Neue Muldenkipper-Generation
Wartet mit einer neuen Rahmenkonstruktion auf: das Cat-Modell des Typs 775. | Foto: Caterpillar

München (ABZ). – Auf der bauma präsentierte Zeppelin den neuen Cat-Muldenkipper 775 mit zahlreichen Hardware- und Technologie-Updates. Die Neuentwicklung zeichnet sich durch eine neue Rahmenkonstruktion, einen neu gestalteten Muldenkörper, eine neue Aufhängung der Vorderachse sowie eine überarbeitete Kabine aus.

"Das alles bringt uns einen deutlich höheren Fahrkomfort, einen kleineren Wendekreis, kürzere Zykluszeiten und somit maximale Produktivität bei geringeren Betriebskosten", fasst Johannes Heiß, Zeppelin-Produktmanager für Großgeräte, zusammen.

Eine der größten Veränderungen betrifft den Rahmen des Cat 775. Die Konstruktion wurde laut eigener Aussage komplett neu aufgesetzt und verfügt nun über einen deutlich niedrigeren Schwerpunkt.

Das wirkt sich laut Hersteller positiv auf das Verhalten in Kurven aus und erhöht die Stabilität. Der Skw soll sich nicht so schnell auf die Seite neigen, sodass der Fahrer sein Arbeitsgerät besser unter Kontrolle behält. Auf steilen Fahrwegen profitiert die Maschine neben der neuen Konstruktion auch von integrierten Assistenzsystemen wie der Automatic Retarder Control (ARC), dem Traction Control System (TRC) und dem Berganfahrassistent, was zu einer erhöhten Sicherheit im Betrieb führen soll. Die Bauweise zeichne sich durch eine hohe Verwindungssteifigkeit aus, wodurch der Skw robuster geworden ist.

"Die Rohrrahmenkonstruktion bietet nicht nur exzellenten Zugang zu allen Wartungspunkten, sondern lässt sich für ein Rebuild einfach instand setzen und wieder aufarbeiten", erklärt der Zeppelin-Produktmanager. Somit erfülle die Konstruktion auch Aspekte der Nachhaltigkeit, weil sie auf Recyclingfähigkeit ausgelegt sei.

Neu gestaltet wurde auch der Muldenkörper, der nun aus Hardox Hartstahl HB450 besteht, was dessen Lebensdauer erhöhen soll. Der Übergang zu den Seitenwänden der Mulde wurde abgerundet. Bedingt durch die neue Rohrrahmenkonstruktion ist der Muldenkörper insgesamt tiefer geworden, was sich nicht nur positiv auf den Schwerpunkt auswirke, sondern auch das Ladevolumen um rund 10 % erhöht. Mit einer maximalen Nutzlast von rund 77 t bei gleichzeitiger Verringerung des Einsatzgewichts um rund 3 t im Vergleich zum 775G setzt der Nachfolger auch in puncto Nutzlast und Kraftstoffeffizienz neue Maßstäbe.

"Wenn man bedenkt, dass man aufgrund des geringeren Einsatzgewichts drei Tonnen weniger bewegen muss, dann ist das ein deutlicher Fortschritt in Richtung Kraftstoffeffizienz", so Heiß. In Tests habe sich ein Kraftstoffverbrauchsvorteil von 8 bis 15 % gezeigt und somit eine Effizienzsteigerung in Höhe von 10 % gegenüber dem Vorgängermodell.

Die Aufhängung der Vorderachse wurde ebenfalls angepasst. In Kombination mit dem niedrigeren Schwerpunkt erhöht sich die Stabilität und auch bei unebenem Untergrund liegt der Skw besser auf, da Schwingungen optimal abgeleitet werden. Das hat spürbare Folgen für den Fahrer, weil deutlich weniger Vibrationen auf die Kabine übertragen werden sollen. Zudem ergebe sich ein besseres Fahrverhalten in Kurven und ein deutlich geringerer Wenderadius im Vergleich zum 775G.

Für die neue Maschinengeneration wurde auch die Fahrerkabine überarbeitet. Neu ist ein Berganfahrassistent, der verhindert, dass der Muldenkipper beim Anfahren im Gefälle zurückrollt, so der Hersteller.

Optional ist eine 360-Grad-Kamera verfügbar, die dem Maschinisten einen Rundumblick über sein Arbeitsumfeld bietet. Zudem ist eine Objekterkennung verfügbar, die den Fahrer durch optische und akustische Signale warnt, wenn sich ein weiteres Fahrzeug im toten Winkel des Skw befindet.

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