München (ABZ). – Der schwedische Stahlhersteller SSAB und der italienische Hersteller von Lkw-Ladekranen Fassi haben auf der bauma 2025 eine Vereinbarung für die zukünftige Lieferung von Stahl bekannt gegeben, der nahezu ohne fossile CO2-Emissionen produziert wird.
Die Vereinbarung umfasst Stahl, der sowohl aus Eisenerz als auch aus recyceltem Schrott hergestellt wird und in den Hydraulik- und Lkw-Ladekranen von Fassi zum Einsatz kommen soll.
Fassi zählt laut eigener Aussage zu den weltweit größten Herstellern von Lkw-Ladekranen und nutzt bereits den hochfesten Konstruktionsstahl Strenx von SSAB.
Mit diesem Material konnte das Unternehmen nach eigenen Angaben die Hubleistung seiner Krane steigern, ihr Gewicht reduzieren und die Reichweite der Schwerlastkrane erhöhen. Durch den Bezug der Stahlqualitäten SSAB Fossil-free und SSAB Zero will Fassi künftig eine neue Krangeneration mit deutlich reduziertem CO2-Fußabdruck auf den Markt bringen.
"Wir freuen uns darauf, die Zusammenarbeit mit Fassi zu vertiefen und hochwertigen hochfesten Stahl zu liefern, der mit einem deutlich geringeren CO2-Fußabdruck hergestellt wird", erklärte Per Elfgren, Leiter von SSAB Special Steels.
"Innovation bedeutet, den Blick auf die Zukunft zu richten. Und es gibt keine Zukunft ohne Nachhaltigkeit", bestätigte Giovanni Fassi, CEO von Fassi. "Deshalb sind wir bereit für eine Partnerschaft mit SSAB, um mit Begeisterung und Entschlossenheit unsere Krane von morgen zu entwickeln."