München (ABZ). – Auf der bauma präsentierte Brigade sein Angebot an Sicherheitslösungen für Fahrzeuge in der Bau- und Bergbauindustrie. Der Hersteller zeigte Lösungen, die Kollisionen verhindern und Arbeiter schützen sollen.
Laut Eurostat ereigneten sich im Jahr 2022 die meisten nicht-tödlichen Arbeitsunfälle im Baugewerbe und die meisten tödlichen Unfälle im Bergbau und in Steinbrüchen. Unwegsames Gelände, schlechte Sicht, schwierige Witterungsbedingungen und zahlreiche tote Winkel führen nach Angaben von Brigade zu gefährlichen Umgebungen, in denen die Arbeiter einem hohen Risiko von Tod oder Verletzung ausgesetzt sind.
Zu den Produkten, die Brigade zeigte, gehörten das Backeye360 KI-Kamerasystem und Radarerkennungssysteme sowie weitere KI-Kameras. Diese nutzen laut Hersteller die neueste Technologie, um die Sicht in erhöhten Fahrerpositionen und unter schwierigen Baustellenbedingungen zu verbessern.
Die KI-Kameras von Brigade wurden in Zusammenarbeit mit Lösungen von Topcon Electronics vorgestellt. Topcon Electronics entwickelt und produziert Bedienkonsolen für mobile Maschinen. Durch die Kombination des Topcon Opus B6 mit der KI-Kamera von Brigade entfällt laut den Unternehmen die Notwendigkeit einer weiteren Integration.
Der 10-Zoll-Bildschirm und der Prozessor wurden nach Herstellerangaben für den Einsatz in Nutzfahrzeugen entwickelt und bieten hochauflösendes AHD 1080P mit Bildverarbeitung und Überlagerung von erkannten Personen direkt von der Kameraeinheit.
"Brigade hat es sich seit 1976 zur Aufgabe gemacht, Kollisionen zu verhindern und Leben zu retten, und wie die Statistiken zeigen, ist in der Bau- und Bergbauindustrie ein erheblicher Aufwand erforderlich, um sichere Standorte zu erhalten", sagte Maurizio Cagno, Regionaldirektor bei Brigade. Alle Produkte werden laut Hersteller getestet, um rauen Arbeitsumgebungen standzuhalten. "Wir standen die ganze Woche über zur Verfügung, um allen Betreibern, die nach Empfehlungen für die besten Sicherheitslösungen für ihre Maschinen suchten, unseren fachkundigen Rat zu geben", so Cagno.