Weißenhorn (ABZ). – Vemaventuri, ein Anbieter von Sensortechnologie und Datenerfassungslösungen für das Bauwesen, hat auf der diesjährigen bauma einige Neuheiten vorgestellt.
Bei TEMO Link handelt es sich laut Hersteller um eine ergänzende, spezialisierte Version der Temperatur- und Reifegradüberwachung von Beton. Die bestehende Komplettlösung deckt neben der Temperatur- und Reifegradüberwachung von Beton zwei weitere Anwendungsfälle ab: die Überwachung des Betondrucks und die Betonerkennung und -verdichtungsüberwachung.
TEMO Link konzentriert sich darauf, Bauprofis die Technologie in einem breiten Spektrum von Projekten zur Verfügung zu stellen. Durch die einfache Installation, die kostengünstige Einrichtung mit minimalem Materialverlust und dem Fokus auf maximaler Wiederverwendung ermöglicht das System eine unkomplizierte, nachhaltige und erschwingliche Temperatur- und Festigkeitsabschätzung, versichert das Unternehmen.
"Mit der in TEMO Link eingebauten Mobilfunkverbindung erhalten die Bauteams Einblicke in Echtzeit und können ihre Entscheidungen auf wertvolle Informationen stützen. Das alles mit einer einfach zu bedienenden, kosteneffizienten und nachhaltigen Lösung", sagt Henning Staves, Head of Product bei Vemaventuri. TEMO Link unterstützt auch verschiedene Reifefunktionen für die Kalibrierung, einschließlich der linearen Nurse-Saul-Methode (ASTM C1074) und der nicht-linearen Arrhenius-Funktion.
TEMO Link trägt nach Aussage der Entwickler dazu bei, die Projektlaufzeiten zu beschleunigen und gleichzeitig die Budgets einzuhalten, indem es präzise Daten zur Betonfestigkeit liefert, die ein früheres Ausschalen ermöglichen. Es trägt dazu bei, das Risiko thermischer Risse zu minimieren und eine hohe Betonqualität unter allen Bedingungen zu gewährleisten. Durch Echtzeit-Warnungen, die über die Vemaventuri-Webanwendung versandt werden, bleiben die Benutzer über kritische Entwicklungen informiert, ohne dass Besuche vor Ort erforderlich sind. Darüber hinaus gewährleistet das System durch eine 24/7-Datenerhebung und -berichterstattung die vollständige Einhaltung der Dokumentationsanforderungen und macht die Betonüberwachung effizienter und zuverlässiger als je zuvor.
Bei SONO Hub handelt es sich um ein Messgerät der nächsten Generation für die Qualitätskontrolle des Wasser-Zement-Verhältnisses (W/Z). Diese Neuheit ermöglicht die Berechnung des W/Z-Wertes auf dem Gerät, die lokale und direkte Speicherung der Daten in der Cloud sowie die Analyse über die Smartphone-Technologie. "Betonqualität erfordert Präzision.
Die sofortige Messung des W/Z-Verhältnisses und die Cloud-Integration des SONO Hub sorgen für Effizienz und gewährleisten die Einhaltung von Richtlinien und die Langlebigkeit jeder Betonage. Es ist ein Muss für Fachleute, die bei der Qualität keine Kompromisse eingehen wollen", betont Aaron Lucid, Betonexperte und Partnerschafts- und Vertriebsmanager bei Vemaventuri.
Der SONO Hub, der mit der Messsonde von Imko ausgestattet ist, misst den Wasserzementwert innerhalb von Minuten, im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden wie dem Darr-Versuch, erläutert der Hersteller. Dies gewährleiste eine hohe Betonqualität, da die Entscheidungsträger auf unerwünschte Messwerte reagieren können – das Risiko von Rissen und Abplatzungen werde durch eine genaue Kontrolle des Wassergehalts verringert. Außerdem wird die Qualitätskontrolle sowohl auf der Baustelle als auch im Labor vereinfacht, was den Prozess effizienter und zuverlässiger macht, verspricht Vemaventuri.
Für die Neuheiten bietet Vemaventuri jetzt vorkonfigurierte 5-Meter-Thermoelement-Sensorkabel an, die das manuelle Zuschneiden und Vorbereiten überflüssig machen. Die ursprüngliche Option der 100-Meter-Rolle bleibt für zusätzliche Flexibilität verfügbar. Der Fokus liegt auf einfacher Verwendbarkeit, Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz zur gleichen Zeit. Vemaventuri erweitert darüber hinaus sein PREMO-Betondrucküberwachungssystem um neue Drucksensoren, die für 42 mm Sperrholzdicke ausgelegt sind.
Zudem verfügt das System jetzt über farbcodierte Kabel, die die Geschwindigkeit und Effizienz beim Anschluss von Sensoren und Datenübermittlungsgeräten (Nodes) verbessern. Zudem stellt die Firma das System CODO vor, das ein modernes Werkzeug zur Betondokumentation ist.