Nürtingen (ABZ). – Nach zwanzig Wochen Bauzeit und rascher Montage vor Ort ist die Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in Nürtingen bezugsbereit gewesen. Das Gebäude von Heinkel Modulbau steht auf dem Gelände der Stadtwerke an der Porschestraße in Nürtingen.
Die Notunterkunft ist laut Hersteller so konzipiert, dass sie hinterher flexibel für andere Nutzungen zur Verfügung steht.
Die Stadtwerke legten Wert auf Nachhaltigkeit, Qualität sowie einen regionalen Generalunternehmer und Architekten. Bei der offiziellen Übergabe zeigte sich Oberbürgermeister Johannes Fridrich begeistert über die "rasante Bauzeit", die exakte Einhaltung des Fertigstellungstermins, die Kostensicherheit und die Zusammenarbeit aller Beteiligten. "Alle Details und Ausführungen wurden genau erörtert und umgesetzt", lobte Fridrich. In der Gemeinschaftsunterkunft werden geflüchtete Familien und Einzelpersonen untergebracht. Dazu hat die Stadt das Gebäude von den Stadtwerken für mindestens drei Jahre gemietet. Danach gibt es weitere Pläne für das modulare Gebäude.
Der Vorteil des modularen Bauens sei: Die Gebäude können leicht umgenutzt und bei Bedarf versetzt werden. Sobald die Notunterkunft nicht mehr benötigt wird, soll das Gebäude den Stadtwerken zur Verfügung stehen, denn dort sollen Büroraume geschaffen werden. Die Planung berücksichtigt bereits die zukünftige Anbindung an ein bestehendes Gebäude auf dem Gelände. "Aber auch an einem anderen Ort könnte der nachhaltige Holz-Modulbau für Jahrzehnte weitergenutzt werden", teilt der Projektleiter Jochen Daur von Heinkel Modulbau mit.