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UV-Schutz-Experten feierten Premiere

Von ABZ
PGP
„Gleich drei Berufe mit Bezug zum Dach rangieren unter den Top10 der besonders gefährdeten Berufe: Dach- und Fassadenbauer (3.), Zimmerer (5.) und Dachdecker (8.)“ | Abb.: DGUV

Euskirchen (ABZ). – Dachdecker gehören zu den am stärksten UV-gefährdeten Berufsgruppen. Der Hautschutzhersteller Peter Greven Physioderm (PGP) aus Euskirchen präsentierte auf der DACH+HOLZ in Köln sein Portfolio an dermalen UV-Schutzmitteln. Ab August 2025 gelten verschärfte Regeln für den UV-Schutz am Arbeitsplatz.

Wer auf dem Dach arbeitet, ist einem hohen Risiko ausgesetzt, an weißem Hautkrebs zu erkranken. Einer Studie der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung zufolge, in der die jährliche UV-Strahlenbelastung unterschiedlicher Berufsgruppen gemessen wurde, rangieren drei Berufe mit Bezug zum Dach unter den Top 10: Dach- und Fassadenbauer landeten auf dem dritten Platz vor den Zimmerern auf Platz 5 und den Dachdeckern auf dem achten Rang.

„Die DACH+HOLZ ist für uns ein wichtiges Forum, um auf die Bedeutung des dermalen UV-Schutzes hinzuweisen“, sagt Martin Küpper, der bei PGP den Vertrieb Inland leitet. „Wir freuen uns sehr, die Menschen für das Thema zu sensibilisieren und ihnen – mit einem Lächeln anstatt mit dem erhobenen Zeigefinger – konkrete Tipps für den richtigen Sonnenschutz zu geben.“

Beim UV-Schutz gilt nach Herstellerangaben das TOP-Prinzip aus dem Arbeitsschutz. Zunächst müssen technische, dann organisatorische und schließlich persönliche Maßnahmen ergriffen werden. Ab einem UV-Schutz-Index von 8 sind gemäß der im August 2025 verschärften Technischen Regeln für Arbeitsstätten persönliche Schutzmaßnahmen „zwingend erforderlich“. Dazu gehört auch die Verwendung von Sonnenschutzmitteln, die besonders auf neuralgische Körperstellen wie Nase, Ohren, Unterlippe, Nacken oder Hände aufgetragen werden.

Bereits im Frühling sollten Dachdecker laut PGP regelmäßig professionelle Mittel verwenden. Allein auf die Monate April und Mai entfällt ein Viertel der jährlichen UV-Bestrahlung. „Für den UV-Schutz gilt deswegen die Faustregel, dass man sich von Ostern bis Oktober schützen muss“, sagt Küpper.

PGP führt nach eigenen Angaben das umfangreichste UV-Schutzprogramm der Branche. Auf der DACH+HOLZ, auf der PGP erstmals ausstellte, präsentierte das Unternehmen an Stand 425 in Halle 9 beispielsweise die parfüm- und duftstofffreie Sonnenschutzcreme Physio UV 50 PLUS. Diese bietet laut Hersteller hohen Sonnenschutz auch unter extremen Bedingungen wie Nässe und Hitze. Die Creme ist wasserfest und muss nicht sofort neu aufgetragen werden, wenn der Anwender schwitzt.

Eine Alternative ist die Physio UV 50 Lotion. Die wasserfeste Hautschutzlotion hat einen Lichtschutzfaktor 50, ist parfümfrei und zieht nach Herstellerangaben schnell ein. Für Anwender, die Sprays bevorzugen, bietet PGP das wasserfeste und parfümfreie Physio UV 50 Spray an.

Profianbieter wie PGP liefern laut Unternehmensangaben nicht nur UV-Schutz-Produkte, sondern bieten auch ein umfangreiches Servicepaket. Dazu gehören Unterweisungen, Hilfsmittel wie Poster und Infokarten oder digitale Tools. Dies soll Hemmschwellen abbauen und ein besseres Bewusstsein bei den Anwendern schaffen. Eines der größten Probleme beim Sonnenschutz sei, dass Mitarbeitende die Produkte nicht oder falsch anwenden.

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