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Ein reger Strom an Besuchern

IFAT-Messe München: Jürgen Kölsch GmbH überzeugt, trotz Bauwirtschaftsflaute, 142.000 Besucher aus 170 Ländern. Neuer Pronar Zerkleinerer vorgestellt.

Von ABZ
Positive Messebilanz
Pronar Gebietsverkaufsleiter Piotr Okula und Sean McCusker, Geschäftsführer der Jürgen Kölsch GmbH vor der neuen Pronar PRO.S1. | Foto: Jürgen Kölsch

München (ABZ). – Die Recyclingbranche kämpft mit Erfolg gegen die aktuelle Schwäche der Bauwirtschaft an, ist sich die Jürgen Kölsch GmbH sicher. In aller Deutlichkeit habe dies der Verlauf der zurückliegenden IFAT gezeigt. Auch die Jürgen Kölsch GmbH verzeichnete eigenen Angaben zufolge einen regen Strom an Interessenten.

An drei Einsatzorten war Kölsch über die gesamte IFAT hinweg präsent. Zum einen als Co-Aussteller bei den Herstellermarken Pronar und Zemmler, zum anderen auf der Crushing Zone. Auf der Crushing Zone war ein Rubble-Master-Prallbrecher mit Sieb-Rückführeinheit, Nachsiebeinheit und Windsichter zweimal täglich in Aktion zu sehen. Nachdem über weite Strecken auch das Wetter mitspielte, präsentierte sich die IFAT fast durchwegs unter bayerisch weiß-blauem Himmel. Vor allem der Mittwoch und der Donnerstag übertrafen alle Erwartungen. Am Ende waren insgesamt 142.000 Besucher aus etwa 170 Ländern nach München gekommen. Den einsetzenden Nieselregen am letzten Messetag nahm niemand übel.

Kölsch vertritt nach Unternehmensangaben exklusiv im gesamten süddeutschen Raum sowohl das polnische Unternehmen Pronar, als auch seit neuestem den deutschen Hersteller Zemmler. Darüber hinaus hat Kölsch so bekannte Namen wie Powerscreen, Portafill, Telestack, Franzoi, MDS und Terex Washing Systems im Portfolio. Praktisch das gesamte Programm dieser Hersteller stehe auch zur Miete oder per Leasing zur Verfügung, hinzu kommt ein breites Angebot an Gebrauchtmaschinen. Beratung, Instandhaltung und Instandsetzung, Service und Ersatzteilversorgung sind Standard bei Kölsch, so der Anbieter. Am Pronar-Stand als Messeneuheit gezeigt wurde der Pronar PRO.S1, ein neu konstruierter, kompakter Zerkleinerer. Weiterhin vertreten waren drei langsam laufende und ein schnell laufender Zerkleinerer, zwei Trommelsiebanlagen und ein raupenmobiles Haldenförderband.

Eine weitere Sonderstellung nahm die Trommelsiebanlage Pronar MPB 20.55 hybrid ein, die erstmals mit dieselelektrischem Hybridantrieb präsentiert wurde. Hybridantriebe sind laut Kölsch noch längst nicht für alle Maschinen in der Aufbereitung verfügbar. Die MPB 20.55 hybrid soll bei ausgeschaltetem Diesel betrieben werden können, ansonsten kommt das leistungsstarke 80-Kilovoltampere-Dieselaggregat zum Einsatz. Flexibilität und Vielfalt in Bezug auf die Antriebsalternativen seien kennzeichnend für alle Maschinen aus dem Pronar-Produktprogramm für die Aufbereitung. Der zweitgrößte Prallbrecher aus der RM-Familie habe durch seine extreme Energieeffizienz, seinen hohen Durchsatz bei vergleichsweise verblüffender Kompaktheit und einfachster Handhabung, die unter anderem durch eine automatische Materialzuführung unterstützt wird, überzeugt.

Auf der Crushing Zone war der RM100GO! mit einer anspruchsvollen Aufgabe konfrontiert: Bauschutt mit reichlich Armierungseisen und Leichtstoffen. Ein Magnetabscheider entfernte alle magnetischen Metallrückstände, ein Leichtstoffabscheider entfernte zuverlässig und hochwirksam Kunststoffe und andere flüchtige Kontaminierungen, heißt es. Ein Ergebnis, das sich sehen lassen konnte, das gilt auch für das Fazit, das Kölsch eigenen Angaben zufolge in Bezug auf die gesamte IFAT für sich zieht.

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