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Höhere Gebühr für Stromautobahnen

Stromkunden zahlen 2024 höhere Gebühren im Überlandnetz. Netzentgelt steigt um 3,4% auf 6,65 Ct/kWh. Gründe: Engpassmanagement und Netzausbau.

Von dpa

Dortmund (dpa). – Stromkunden müssen im kommenden Jahr voraussichtlich höhere Gebühren für die Übertragung im Überland-Transportnetz zahlen. Das durchschnittliche Netzentgelt der Höchst- und der Umspannungsebene werde um 3,4 Prozent auf 6,65 Cent pro Kilowattstunde steigen, teilten die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, Tennet und TransnetBW mit.

Ein Hauptgrund für den Anstieg seien gestiegene Kosten für das sogenannte Engpassmanagement, mit dessen Hilfe Überlastungen der Leitungen vorgebeugt werde. "Allein dieser Kostenblock macht inzwischen über 50 Prozent der Netzentgelte aus", betonten die Netzbetreiber. Zweiter Faktor seien die Investitionen in den Netzausbau. "Diese sind unerlässlich, um insbesondere den Aus- und Umbau des Netzes für eine klimaneutrale Energieversorgung voranzutreiben."

Die Gebühren sind bundesweit einheitlich. Die endgültige Höhe wollen die Netzbetreiber bis zum Jahresende bekanntgeben. Die Entgelte für die auch "Stromautobahnen" genannten Übertragungsnetze bilden zusammen mit den Gebühren für die regionalen Verteilnetze (Hochspannung, Mittelspannung, Niederspannung) den Kostenblock Netzentgelte auf der Stromrechnung der Endkunden. Das Strom-Übertragungsnetz in Deutschland hat eine Länge von knapp 39.000 Kilometern.

dpa

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