Aesch/Schweiz (ABZ). – Das Fassadenausfachungssystem ediWall IF von Protektor kam bei den Max Towers in Aesch bei Basel zum Einsatz. Die beiden Wohnhochhäuser bilden das Herzstück des neuen Quartiers Aere und wurden von der HRS Investment AG als Totalunternehmerin entwickelt.
Die Architektur der Türme stammt vom Büro Max Dudler mit Sitzen in Berlin, Zürich, Frankfurt und München. Jeder der beiden Türme umfasst laut Angaben rund 32 850 m³ Volumen, etwa 10 300 m² Geschossfläche und mehr als 5800 m² Wohnnutzfläche. Die Bauzeit erstreckte sich von September 2022 bis November 2024 bei Gesamtkosten von 120 Millionen Schweizer Franken.
Das Fassadensystem basiert auf edificio-Stahlleichtbauprofilen als Unterkonstruktion. Die äußere Beplankung erfolgte mit der Siniat-Weather-Defence-Platte, wodurch das Gebäude bereits während der Bauphase vollständig gegen Witterung geschützt ist.
Die vorgehängte hinterlüftete Fassade von Ecolite wurde direkt in die Stahlleichtbauunterkonstruktion verankert. Nach Herstellerangaben handelt es sich um eine nachhaltige und rückbaubare Konstruktion. Sie ist leicht, nicht brennbar (RF1) und erfüllt Anforderungen an Schall-, Wärme- und Brandschutz. Die Montage erfolgt trocken ohne Austrocknungszeiten.
Durch die Integration in das Trockenbaugewerk wurde laut Protektor der Bauablauf beschleunigt und die Zahl der Schnittstellen zu anderen Gewerken reduziert. Die Konstruktion nimmt sämtliche Wind- und Anpralllasten auf.
Für das System wurde auch ein Erdbebennachweis erbracht. Das System erreicht einen U-Wert von ≤ 0,14 W/m²K beim Wärmeschutz und erfüllt die Brandschutzklasse RF1 nach SN EN 13501-1. Der Schallschutz liegt bei R'w+Ctr ≥ 38 dB. Die Konstruktion ist sortenrein trennbar und rückbaubar.