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"Was auf der Baustelle wirklich zählt"

Olivia Hogenmüller, Projektleiterin der RecyclingAKTIV & TiefbauLIVE, hat sich für das Event viel vorgenommen – die Messe in Karlsruhe wächst und soll noch praxisnaher werden.

Von ABZ
RecyclingAKTIV & TiefbauLIVE 2025
Olivia Hogenmüller ist Projektleiterin der RecyclingAKTIV & TiefbauLIVE bei der Messe Karlsruhe. | Foto: Messe Karlsruhe

Olivia Hogenmüller, Projektleiterin der RecyclingAKTIV & TiefbauLIVE, hat sich für das Event einiges vorgenommen – die Messe in Karlsruhe wächst und soll noch praxisnaher werden. Hogenmüller erläutert im Gespräch mit ABZ-Chefredakteur Kai-Werner Fajga, worauf sich Besucher freuen können.

ABZ: Frau Hogenmüller, die Bundesregierung will ein Sondervermögen zur Stärkung der Infrastruktur umsetzen, trotzdem ist die Stimmung in der Bauwirtschaft gespalten: Einerseits freuen sich Unternehmen über eine langanhaltende Investitionsphase, andererseits bemängeln Verbände weiterhin einen schwächelnden Wohnungsbau. Wie nehmen Sie die Stimmung unter den Ausstellern der RATL 2025 wahr?

Hogenmüller: Das Umfeld ist herausfordernd und das spüren auch unsere Aussteller. Die Investitionsbereitschaft in Bau, Abbruch und Recycling ist grundsätzlich vorhanden, aber der letzte Funke springt oft noch nicht über. Unsicherheiten bei der politischen Lage, etwa zur konkreten Ausgestaltung des Sondervermögens oder staatlicher Anreize, bremsen noch. Genau deshalb haben unsere Aussteller eine klare Erwartung an die RATL 2025 – in Karlsruhe sollen die Geschäfte gemacht werden, die über das Jahr hinweg angebahnt wurden. Während Innovationen bereits auf anderen Messeplätzen vorgestellt wurden, lautet die Agenda für Karlsruhe eindeutig: Technologien greifbar und Innovationen erlebbar machen. Hier soll es zum Handschlag kommen!

Viele Aussteller setzen in diesem Jahr bewusst auf Diversifikation, um sich in einem angespannten welt- und innerpolitischen Umfeld breiter aufzustellen und nicht von einzelnen Märkten abhängig zu sein.

Auf Besucherseite, die wir in die Messevorbereitung der diesjährigen RATL durch eine medienwirksame Testimonial-Kampagne besonders einbezogen haben, zeigt sich ein klarer Wunsch nach Stabilität, Orientierung in der Technologielandschaft und einem eindeutigen Nutzenversprechen. Unternehmen, die sich technologisch und organisatorisch weiterentwickeln möchten, schätzen die RATL als Plattform mit einem klaren Fokus auf Bau, Abbruch und Recycling sowie auf zielgerichtete, praxisnahe Inhalte und finden hier die Impulse, die sie für ihre strategische und operative Weiterentwicklung benötigen.

Der Termin im Oktober ist ideal, denn viele Messen sind gelaufen, die Besucher kommen mit klaren Vorstellungen, worauf es in ihrem Betrieb ankommt. Und wir bieten die Bühne, um diese Pläne umzusetzen.

ABZ: Wie ist das Ausstellerinteresse an der RATL in diesem Jahr?

Hogenmüller: Die Neugier der Aussteller auf eine "RATL auf neuem Terrain" war von Beginn an groß – und sie ist geblieben. So haben wir bis zuletzt noch Anfragen, sogar von großen Marktakteuren, die lange gezögert haben. Mit ihrer 5. Ausgabe in Karlsruhe hat die Messe einen deutlichen Reifegrad erreicht. Unsere rund 250 Aussteller kommen nicht nur, um auszustellen, sondern machen sich das Messekonzept zu eigen - Sie inszenieren ihre Produkte in aufwendigen, zielgruppenorientierten Live-Demos – und behalten dabei immer den fachlichen Bezug im Blick. Genau das macht den Reiz der RATL auch für Besucher aus - sie ist kein Erlebnisresort für Baumaschinen und Recyclinganlagen, sondern eine Fachmesse mit technischer Substanz.

Vom Start-up bis zum Familienunternehmen wollen alle dabei sein. Besonders auffällig ist in diesem Jahr die direkte Kombination aus Herstellern und ihren Händlern im Schulterschluss, so dicht wie nie zuvor. Das passt perfekt zur DNA der RATL und spiegelt zugleich den Markttrend zur Servicierung wider – technisch bestens beraten, nah dran am Kunden.

Ein weiterer Treiber für das starke Ausstellerinteresse ist das neu ertüchtigte Freigelände – das sogenannte Peter-Gross-Bau Areal. Es eröffnet Gestaltungsräume, die vielen Ständen einen deutlich wertigeren Look verleihen. Gerade im Kontext der Diversifikationsstrategien greifen die Aussteller unsere neuen Präsentationsmöglichkeiten auf – etwa maßgeschneiderte Containerlösungen – und geben ihrem Auftritt ein echtes Upgrade. Die RATL wächst also nicht nur in der Fläche – sie wird vor allem konzeptionell durchdachter und qualitativ hochwertiger. Und genau das kommt bei den Ausstellern an.

ABZ: Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Trends für die Branche?

Hogenmüller: Neben den Megatrends Nachhaltigkeit und Digitalisierung möchte ich zwei konkrete Trends herausgreifen, die auch stellvertretend für die Themen der RATL stehen. Aus unserer Sicht ist der Infrastrukturbau eines der zentralen Zukunftsthemen der Branche rund um Tiefbau – allein die Deutsche Bahn plant bis 2031 die Generalsanierung von 41 Streckenabschnitten. Und auch der Bundeshaushalt 2025 zeigt klare Signale – über 23 Milliarden Euro sind für Bundesschienenwege und Fernstraßen vorgesehen. Diese Entwicklung haben wir frühzeitig aufgegriffen, noch bevor ein Sondervermögen oder der Bundeshaushalt der neuen Bundesregierung überhaupt Thema wurde. Erstmals widmen wir dem Thema "Infrastrukturbau im Kontext Gleis & Umgebung" eine eigene Musterbaustelle. Ziel ist es, unser klassisches RATL-Publikum aus dem mittelständischen Tiefbau mit neuen Impulsen abzuholen. Hier werden von Erdarbeiten zur Geländevorbereitung über den Bau des Gleisbetts und präzisen Vermessungsarbeiten bis hin zur Schwellenverlegung viele Anknüpfungspunkte für den klassischen Tiefbauer gezeigt. Natürlich soll dies auch Nischenpublikum aus dem Gleisbau-Segment anziehen, wichtig ist uns aber die hohe Relevanz für die breite Praxis.

Auch im Recycling sehen wir einen klaren Trend und setzen den Schwerpunkt mineralisches Bauschutt-Recycling. Die Zahlen aus dem Markt sprechen für sich – 33 AKWs müssen zurückgebaut werden, über 13.000 Windräder sind älter als 15 Jahre, 16.000 Brücken gelten als sanierungsbedürftig. Gleichzeitig sinken Deponiekapazitäten und Rohstoffpreise steigen. Wir zeigen auf der RATL, wie selektiver Rückbau funktioniert und aus mineralischen Reststoffen hochwertige RC-Baustoffe werden – zum Beispiel für Tragschichten, Kanalbau oder sogar als Betonzuschlag.

ABZ: Warum lohnt sich in diesem Jahr ein Besuch der Messe in Karlsruhe besonders?

Hogenmüller: Weil die RATL Technik, Trends und Tatkraft vereint – live, lebendig und auf den Punkt. Nach einem Messejahr mit vielen, oft breit gestreuten Formaten braucht es eine Plattform, die kompakt, fokussiert und praxisnah Orientierung gibt. Ein Tag genügt, um sich über Branchentrends, Neuheiten und Lösungen zu informieren – und mehr noch – sie direkt zu erleben. An der Maschine, im Gespräch mit Experten, auf einem Gelände, das Überblick schafft, statt zu überfordern.

Hier werden Branchentrends und Zukunftsvisionen in die tägliche Praxis überführt. Die RATL unterstützt vor allem mittelständisch geprägte Bau-, Abbruch- und Recyclingunternehmen dabei, von aktuellen Markttrends konkret zu profitieren. Und sie lädt zugleich dazu ein, über den Tellerrand hinaus neue Lösungen zu entdecken. Wer 2025 echte Praxiserfahrung und klare Orientierung sucht, kommt an der RATL nicht vorbei.

ABZ: Sie haben sich mit Ihrem Team für die RATL 2025 einiges vorgenommen, es wird einige Neuerungen geben. Was sind die wichtigsten Veränderungen gegenüber der letzten RATL in 2023?

Hogenmüller: Die wichtigste Neuerung der RATL 2025 liegt nicht nur in den Formaten vor Ort, sondern in der Art, wie wir die Messe entwickelt haben. Unser Anspruch war klar - Fachlichkeit und Erlebnis gehören zusammen, und die Messe muss noch gezielter auf die Bedürfnisse mittelständischer Bau-, Abbruch- und Entsorgungsbetriebe ausgerichtet sein.

Das Ergebnis entstand aus zwei Perspektiven. Zum einen unserem etablierten Messebeirat mit Verbänden wie VDMA Abfall- und Recyclingtechnik, VDBUM, bvse, Deutscher Abbruchverband, GaLaBau BW und BDSV, der die fachlichen Impulse liefert. Zum anderen den erstmals eingesetzten Markenbotschaftern, die direkte Einblicke aus der Praxis geben. Steffen Feger steht für den Einzelunternehmer auf dem Bagger, Daniel Wild für Fuhrparkmanagement in größeren Unternehmensstrukturen, Robert Oettinger für Abbruch und Technologieneugier, Ralf Nowak für mineralische Baumischabfälle, Philipp Erhardt für den GalaBau und Manuel Kopf für übergreifende Unternehmensprozesse in der Nachfolgegeneration.

Diese beiden Perspektiven ermöglichen es uns, Live-Demo-Formate, eine neue Live-Werkstatt und die Sonderschau "Baustelle Zukunft" noch praxisnäher zu gestalten. Ergänzt wird das durch das Mineralik-Forum, das kompaktes, direkt anwendbares Fachwissen vermittelt. So ist der Messefokus noch klarer auf Recycling und Tiefbau ausgerichtet – und die Formate zeigen, was auf der Baustelle wirklich zählt."

ABZ: Was sind die Highlights der RATL 2025?

Hogenmüller: Die RATL 2025 ist das bisher rundeste Messeerlebnis – ein echtes Feuerwerk an Neuheiten und Formaten für Bau, Abbruch und Recycling.

Erstens, die Live-Demos. Sie sind das Herzstück der RATL und machen die Messe einzigartig. Mit 55 Shows an drei Tagen zeigen wir komplette Prozessketten im Zeitraffer, herstellerübergreifend, praxisnah und direkt an den Anforderungen des Betriebs orientiert. Ob auf der Musterbaustelle Infrastrukturbau mit Fokus Gleisbau, auf der Aktionsfläche Schrott & Metall mit spektakulärer Autokarossen-Verwertung oder in der Anbaugeräte-Arena mit tonnenschweren Baggern im Abbrucheinsatz. Hier wird Technik erlebbar, kurzweilig und vergleichbar. Genau das ist der Unterschied der RATL – Lösungen live zu sehen, Kombinationen auszuprobieren und so die bessere Entscheidung für den eigenen Betrieb treffen zu können. Dank des eng getakteten Programms findet jeder Besucher zu jeder Uhrzeit eine Show, die passgenau in seinen Tagesplan passt.

Zweitens, die neuen Formate. Hier setzen wir bewusst auf Nachwuchs und Wissenstransfer. Die Sonderschau "Baustelle Zukunft" integriert erstmals eine Azubi-Baustelle, wo echte Auszubildende mit echten Maschinen im Einsatz sind. Mit der Live-Werkstatt powered by GRANIT PARTS zeigen wir gemeinsam mit zehn Partnern der Fricke-Gruppe, wie Baumaschinen effizient gewartet und repariert werden. Und das bvse-Mineralik-Forum bündelt Fachwissen zu Recycling und Sekundärbaustoffen in kompakten, praxisnahen Impulsen.

Drittens, das Drumherum. Mit dem Pre-Opening "Ready to RATL – Opening by Night" am Vorabend des 1. Messetages starten wir schwungvoll und exklusiv in die Messe. Ein geladener Kreis an Gästen erlebt die Messe in den magischen letzten Aufbaustunden – ein Blick hinter die Kulissen, der sonst verwehrt bleibt. Bei der wortwörtlichen Generalprobe in der Anbaugeräte-Arena erwartet die Gäste eine Live-Demo mit Show-Atmosphäre, bevor der Abend auf der neu gestalteten RATL-Piazza bei Drinks und Imbiss ausklingt.

Am Eröffnungstag, dem 9. Oktober 2025, beziehen unsere Beiratsverbände klar Stellung zu den drängendsten Fragen der Branche. Im erstmals veröffentlichten gemeinsamen Positionspapier formulieren sie konkrete Forderungen an die Politik in fünf zentralen Handlungsfeldern: Entbürokratisierung, Ersatzbaustoffverordnung, Arbeitszeitschutzgesetz, Batteriebrände und Schwertransporte. Die offizielle Unterzeichnung verleiht diesem richtungsweisenden Moment Strahlkraft – ein starkes Branchen-Statement mit Signalwirkung.

Ebenfalls neu ist das RATL-Radio – powered by Schweiß und Schwafel. Erstmals senden wir live vom Messegelände, mitten von der RATL-Piazza. In vier Episoden bringen Podcast-Host Philipp und ich Stimmen, Stories und spannende Einblicke direkt ins Ohr. Besucher, die vor Ort sind, erleben so die Messeatmosphäre noch intensiver. Alle, die nicht dabei sein können, erhalten dennoch einen authentischen Einblick in das Messegeschehen.

In der RATL-Woche kommt man nicht an unserer Messe vorbei – sie wirkt über die Messe Karlsruhe hinaus, setzt Themen, schafft Nähe und macht die Branche erlebbar.

ABZ: Ein wesentlicher Programmpunkt der RATL 2025 lautet "Baustelle Zukunft". Was steckt hinter dem Begriff?

Hogenmüller: Die "Baustelle Zukunft" ist unser Herzstück, wenn es um Nachwuchsgewinnung geht. Wir haben die Sonderschau vor zwei RATL-Ausgaben aus eigener Kraft mit Partnern, Unternehmen und Verbänden ins Leben gerufen, um Begeisterung für die Ausbildungsberufe in Bau, Abbruch und Recycling zu wecken – und um Unternehmen eine Bühne zu geben, sich als attraktive Arbeitgeber zu präsentieren.

In den ersten Jahren war das Format noch eher statisch. 2025 machen wir einen großen Schritt nach vorne. Mit zwei Azubi-Baustellen, auf denen dreimal täglich 30 Minuten lang echte Praxis gezeigt wird. Echte Azubis, Baugeräteführer, Straßenbauer, Tiefbaufacharbeiter oder Landschaftsgärtner demonstrieren dort live, wie vielseitig ihre Berufe sind – vom Asphalteinbau über Leitungsgräben und Rohrverlegung bis hin zu präzisen Pflaster- und Mauerarbeiten. Mittendrin berichten die Azubis selbst, warum sie ihren Beruf gewählt haben, was ihnen besonders Freude bereitet – und was im Alltag vielleicht auch mal weniger cool ist – eben ganz authentisch.

Die "Baustelle Zukunft" richtet sich damit gleichermaßen an Schülerinnen und Schüler, die Orientierung suchen, wie auch an Azubis, die vielleicht gerade zweifeln und neue Perspektiven brauchen. Wir zeigen ihnen konkrete Entwicklungsmöglichkeiten auf – vom Facharbeiter bis hin zum Polier oder Meister. Unterstützt werden wir dabei von starken Partnern wie dem GaLaBau-Verband Baden-Württemberg, dem VDBUM und der Bauwirtschaft Baden-Württemberg mit ihrer Initiative "Bau dein Ding".

ABZ: Der Fachkräftemangel bleibt ein Problemfeld für die gesamte Branche, wie greifen Sie das in der RATL auf?

Hogenmüller: Die RATL lebt vom Netzwerk, vom intensiven Austausch und davon, dass Wissen direkt in die Praxis führt. Genau das gilt auch für das Thema Fachkräfte. Mit unserer Sonderschau "Baustelle Zukunft" schaffen wir eine Plattform, die den Nachwuchs für Bau, Abbruch und Recycling begeistert und Unternehmen die Chance gibt, sich als attraktive Arbeitgeber zu präsentieren. Dabei geht es uns nicht nur um klassische Berufsorientierung, sondern auch um ein modernes Branchenbild. Denn oft ist gar nicht bewusst, mit welch innovativen Technologien heute schon auf Baustellen gearbeitet wird – das Bild der "Abrissbirne" hält sich in vielen Köpfen hartnäckig. Wir wollen dieses Image auffrischen und zeigen – hier geht es um Hightech und Fortschritt!

Zugleich greifen wir auf, was uns unsere Testimonials gespiegelt haben. Fachkräfte zu gewinnen und zu halten, bleibt eine zentrale Herausforderung. Robert Oettinger, Geschäftsführer der Oettinger-Gruppe, hat es so formuliert – viele technische Innovationen zielen darauf ab, den Personaleinsatz zu reduzieren und die Mitarbeitenden zu entlasten.

Das stärkt nicht nur die Produktivität, sondern auch die Arbeitgeberattraktivität. Genau hier setzt die RATL an, denn wir zeigen solche Lösungen im Live-Einsatz und machen sichtbar, wie Technologie dazu beitragen kann, Arbeit sicherer, effizienter und attraktiver zu gestalten.

ABZ: Neben den Demo-Formaten können Besucher der Messe auch eine "Live-Werkstatt" besuchen. Was wird sie dort erwarten?

Hogenmüller: Mit der neuen "Live Werkstatt powered by GRANIT PARTS" öffnen wir die RATL für eine weitere wichtige Zielgruppe – Werkstattleiter, Servicemitarbeiter, Ersatzteillageristen und Disponenten in der Baumaschinentechnik. Damit erweitern wir unser Besucherfeld, ohne den Fokus auf unsere Kernzielgruppen – Tiefbau, Abbruch und Recycling – zu verlieren.

Das Konzept passt perfekt zu unserer DNA: Technologien, Systeme und Komponenten praxisnah erlebbar zu machen. Gemeinsam mit zwölf Partnerbetrieben zeigt die Fricke-Gruppe in Karlsruhe modernste Ausstattung und Prozesse für Parts & Service 4.0 – vom Spezialwerkzeug über digitale Diagnosesysteme bis hin zu Hebebühnen und Reifenmontagetechnik.

ABZ: Frau Hogenmüller, worauf freuen Sie sich persönlich am meisten zur RATL 2025?

Hogenmüller: Ich freue mich darauf, unseren Besuchern echte Wow-Momente zu bescheren: Dass sie erleben, wie Technik mit Tiefgang, spannende Innovationen und praxisnahe Lösungen Hand in Hand gehen. Die RATL soll neugierig machen, Möglichkeiten aufzeigen und gleichzeitig unterhalten – kurz: Fachlichkeit und Erlebnis perfekt verbinden. Für alle, die zum ersten Mal kommen, soll es ein Moment der Begeisterung sein, und für unsere treuen RATL-Fans eine spürbare Weiterentwicklung, die echte Verbindungen schafft und ehrliche Beratung ermöglicht.

Genauso freue ich mich auf mein Team: Jeder Einzelne bringt Leidenschaft, Persönlichkeit und Nähe zur Branche ein, sodass die RATL ihre unverwechselbare Handschrift trägt.

Diese kollektive Energie sichtbar werden zu lassen – und zu wissen, dass sie in jeder Faser die Aussteller und Besucher erreicht – ist für mich das Schönste an dieser Messe.

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