Mainz (dpa). – Zuschüsse und Kredite für bezahlbaren Wohnraum sind in Rheinland-Pfalz im vergangenen Jahr auf den bisher höchsten Stand geklettert. Für die soziale Wohnraumförderung wurden 2020 mehr als 337 Millionen Euro bewilligt, wie das Finanzministerium in Mainz mitteilte. Damit wurden 2848 Miet- und Eigentumswohnungen gefördert. "Insbesondere vor dem Hintergrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie ist dieses Förderergebnis herausragend", sagte Finanzministerin Doris Ahnen (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. "Besonders erfreulich ist es, dass mit 1751 Wohneinheiten die höchste Zahl an bezahlbaren Mietwohnungen der letzten Jahrzehnte gefördert wurde." Dennoch erreichte die Landesregierung nicht ihr Ziel, von 2016 bis 2020 den Bau von insgesamt 20 000 Miet- und Eigentumswohnungen zu fördern. Von 2016 bis 2020 waren es 12 461 Wohnungen. Das im Koalitionsvertrag festgelegte Ziel von 20 000 Wohnungen insgesamt oder 4000 im Jahr sei sehr ambitioniert gewesen, erklärte eine Sprecherin des Finanzministeriums. In den Jahren 2018 und 2020 sei das Land diesem Ziel nähergekommen.
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