Lanhofen (ABZ). – Die Rohrdorfer Betonwerke GmbH & Co. KG (RBW) hat einen Meilenstein in ihrer Firmengeschichte erreicht: Vier Standorte wurden zeitgleich mit dem CSC-Nachhaltigkeitssiegel in Silber ausgezeichnet.
Die Werke Dollnstein, Ellhofen, Lanhofen und Berglern haben alle Kriterien des Concrete Sustainability Council (CSC) erfüllt und tragen seit Februar 2025 das Siegel, das für nachhaltiges Wirtschaften in der Betonindustrie und deren Lieferkette steht. Die Zertifizierung gilt bis Februar 2028.
Das CSC-Siegel bescheinigt den Werken eine ökologisch, sozial und wirtschaftlich verantwortungsvolle Betonproduktion unter Berücksichtigung der gesamten Lieferkette. Da alle RBW-Standorte ihren Zement seit Jahren von ebenfalls zertifizierten Lieferanten beziehen, war die nachhaltige Lieferkette bereits im Vorfeld gesichert.
Die Zertifizierung bringt auch Vorteile für Bauherren: Da das Siegel von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) anerkannt ist, können sie einen höheren Gesamterfüllungsgrad bei der DGNB-Bewertung erreichen, wenn sie Produkte CSC-zertifizierter Lieferanten verwenden. Die RBW ist derzeit einer von nur drei CSC-zertifizierten Halbfertigteilproduzenten in Bayern.
Besonders gut schnitten die RBW-Standorte in der Kategorie Soziales ab, wo sie 45 von 48 möglichen Punkten erreichten. Honoriert wurden unter anderem die Öffnung des Betriebsgeländes für Übungen von Rettungshundestaffeln und Feuerwehren sowie die Unterstützung von Kultur und Sport in der Region.
"Das Siegel ist für uns eine schöne Anerkennung der vielfältigen Maßnahmen, die wir in den letzten Jahren aktiv angestoßen haben", freut sich RBW-Geschäftsführer Manfred Platzer. "Beispielsweise haben wir die Produktion in allen Werken komplett modernisiert und auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit getrimmt."
Die Fertigteile werden energiesparend getrocknet, etwa durch Nachwärme eines Blockheizkraftwerkes oder Wasser-Wärmepumpen. Zudem werden in allen Werken zunehmend rezyklierte Gesteinskörnungen verwendet, um den Primär-Rohstoff Kies zu schonen. Auch die Reduzierung von Lärm und Staub in der Produktion gelang mit messbarem Erfolg.