Hamburg (dpa). – Für den geplanten Bau des neuen Hamburger Wahrzeichens "Elbtower" soll es neue Bedingungen geben. Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen wollen damit Risiken für die Stadt durch die Realisierung des 245 m hohen Wolkenkratzers an den Elbbrücken minimieren, wie aus einem gemeinsamen Papier für den Haushaltsausschuss hervorgeht. Darin wird der Senat aufgefordert sicherzustellen, "dass der Elbtower nach einer Planungsperiode von drei bis vier Jahren nur dann in den Bau geht, wenn angemessene Voraussetzungen für eine qualitätsvolle Realisierung erfüllt sind". U.a. wird gefordert, dass der Bauherr vor Baubeginn verbindliche Mietverträge für 30 % der geplanten rd. 70000m² Bürofläche mit einer Mindestlaufzeit von mindestens fünf Jahren nachweist. Für das geplante Hotel wird ein Pachtvertrag über 15 bis 20 Jahren verlangt.
dpa
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