Genemuiden/Niederlande (ABZ). | Der niederländische Hersteller Rotar hat seine RCC-Serie der Betonscheren um neue XL-Modelle erweitert. Die Geräte verfügen über die sogenannte Ramplifier-Technologie, die nach Herstellerangaben die Zylinderleistung bei Bedarf verdoppelt und zu hohen Schneidkräften führt.
Die neuen XL-Versionen sind für die Modelle RCC 20, 25, 30 und 45 verfügbar. Sie verfügen über eine um 100 mm breitere Backenöffnung und längere Schneidkanten, die tiefer in den Hals hineinreichen. Diese Eigenschaften sollen die Bearbeitung großer Stahlbetonabschnitte erleichtern und durch kürzere Zykluszeiten und höheren Durchsatz die Produktivität steigern.
Das Herzstück der Rotar-RCC-Betonschneider ist laut Hersteller das Ramplifier-System – ein selbstregulierender Kraftverstärker, der bei Bedarf einen Hydraulikdruck bis zu 700 bar liefert. Der Ramplifier erkennt automatisch den Materialwiderstand und aktiviert innerhalb von Millisekunden zusätzliche Leistung. »Dagegen können selbst die schwersten und härtesten Konstruktionen nicht standhalten«, erklärt Louis Broekhuizen, Managing Partner von Rotar. Sobald das Material bricht und der Widerstand nachlässt, kehrt die Schere direkt in den Standard-Modus zurück.
Durch das Ramplifier-System erreichen die RCC-Betonscheren laut Rotar die Leistung von Anbaugeräten der nächst größeren Klasse, während sie gleichzeitig kompakte Abmessungen und niedrigere Betriebsdrücke beibehalten. Alle Hochdruckkomponenten bleiben sicher im Zylinder eingeschlossen, sodass das Hydrauliksystem der Maschine niemals mehr als 350 bar ausgesetzt ist. Die RCC-Serie ist entweder mit vollhydraulischer Drehung oder mit mechanischer »Push-and-Turn«-Drehung erhältlich. Händler können nach Herstellerangaben jederzeit problemlos von mechanischer auf hydraulische Drehung umrüsten.
Alle Rotar RCC-Modelle sind mit austauschbaren Brecherzähnen und Schneidmessern ausgestattet. Diese lassen sich nach Angaben des Herstellers schnell und einfach austauschen, was zu weniger Ausfallzeiten und geringeren Wartungskosten führt. Das modulare Verschleißteilkonzept soll auch die Schneidbacken schützen und den Bedarf an Schweiß- oder Strukturreparaturen reduzieren.