Wien/Österreich (ABZ). – Der Vorstand der Porr AG hat beschlossen, die im Jahr 2007 über die ABAP Beteiligungs Holding GmbH ausgegebenen und im Jahr 2019 an Porr als Emittentin übertragenen Genussrechte (AT0000A086F0), die aktuell im Ausmaß von Nominale 40 Millionen Euro ausständig sind, vom alleinigen Investor zur Gänze zurückzukaufen und einzuziehen.
Die Durchführung und Abwicklung des Geschäfts sollen in den nächsten Tagen erfolgen. Dadurch wird das Hybridkapital der Porr weiter reduziert, so das Unternehmen. Ermöglicht werde dieser Schritt durch die sehr positive Eigenkapitalentwicklung der Porr im Geschäftsjahr 2023. Zum Ende des dritten Quartals 2023 lag diese laut Unternehmensangaben mit 19,4 Prozent um 0,9 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert und damit bereits nahe dem Zielkorridor von 20 bis 25 Prozent.
Aufgrund des erfolgreichen Working-Capital-Managements in den letzten Monaten hat sich dieser positive Trend in der Eigenkapitalquote bis zum Jahresende weiter fortgesetzt, betont Porr. "Dank unseres Fortschritts im Forderungsmanagement und der sehr erfreulichen Steigerung der Eigenkapitalquote können wir mit diesem Schritt die Refinanzierung unserer Hybridinstrumente abschließen und gleichzeitig unsere Kapitalkosten reduzieren. Durch unsere positive Geschäfts- und Ergebnisentwicklung erwarten wir weiterhin eine nachhaltige Eigenkapitalquote von über 20 Prozent", sagt Porr-CEO Karl-Heinz Strauss.