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Hydraulikleistung, Komfort und Sicherheit

Von ABZ

Weimar (ABZ). – Wie viel Maschinen benötigt ein Bauunternehmer? Diese Frage ist so simpel wie auch elementar für einen Unternehmer und wird sehr häufig auch mit den Themen "Return-on-Investment", beziehungsweise "Effizienz auf der Baustelle" gepaart. Es ist fraglich, ob es Sinn macht, Radlader, Minibagger, Teleskoplader, Mobilbagger in unterschiedlicher Größe und auch Kettenbagger auf die Baustelle zu transportieren, was Einfluss auf die Höhe der Transportkosten hat.

Und nicht jeder kann jede Maschine gleich gut bedienen. Es müssen unter Umständen auch unterschiedliche Mitarbeiter vor Ort sein, womit die Personalkosten beeinflusst sind. Das Wechseln der Maschine, von klein auf groß oder umgekehrt, beeinflusst die zeitliche Effizienz, die Tatsache der effektiven Maschinennutzung wiederum ist ein Gradmesser für den oft zitierten "ROI", also den "Return-On-Investment". Somit wird klar, die simple Frage nach der notwendigen Anzahl an verfügbaren Maschinen auf der Baustelle, ist eine betriebswirtschaftlich sehr wichtige Frage, die auch sehr schnell in die Frage nach sinnvollen Maschineninvestition mündet.

Wachsende Fangemeinde

Der Baumaschinen-Hersteller Hydrema versuche laut eigener Aussage dabei Antworten zu geben. So sei der Hydrema-Baggerlader nicht nur ein Radlader mit einem Heckbagger, der vorne ein bisschen Radlader und hinten ein bisschen Bagger ist, sondern er sei laut Hersteller ein vollwertiger Radlader und ein vollwertiger Mobilbagger, gleichzeitig sogar Planiermaschine, Kran und Geländestapler. Wenn die Maschine baubedingt schon größer sei, dann solle sie den Angaben des Unternehmens zufolge auch einem 1,4 bis 1,7 Kubikmeter Radlader und einem 10-Tonnen-Mobilbagger entsprechen sowie antriebstechnisch entsprechend kräftig sein. Der Mehrzwecklader werde seit Jahrzehnten aufgrund seiner Eigenschaften in Skandinavien sehr geschätzt und habe auch in Deutschland seine fest zugeordnete und wachsende Fanemeinde. Selbst, wenn Kunden sich ansonsten anderen Marken verschrieben hätten, so kaufen sie laut Hersteller immer wieder den Hydrema-Mehrzwecklader, weil sie für ihre Anwendung unersetzbar geworden sind.

Der eine benutze die Maschine als Universalgerät für den Häuserbau, ein Forstbetrieb sei mit der Maschine im Wald im Einsatz, Kommunen freuen sich laut Hersteller über die Vielseitigkeit, ob auf Friedhöfen, im Straßenbaueinsatz, oder in der Forstpflege. Eindrucksvoll sei zu sehen, wie der Fahrer mit Blickrichtung auf den Baggerarm die Maschine komplett fährt und lenkt und so die Maschine wie ein 10 Tonnen schwerer Mobilbagger auf der Baustelle bewegt werde. In einem anderen Moment fahre die Maschine mit der Palettengabel wie ein Geländestapler und versetze ein schweres Bauteil oder eine Palette mit Steinen. Mit dem Tiltrotator, der ebenfalls mit einer Greiferzange ausgestattet sei, werde eine schwere Rüttelplatte auf der Baustelle zum richtigen Einsatzort gebracht. Kurzum: Das sprichwörtliche Schweizer Taschenmesser, die eine Maschine für alle Fälle, so das Unternehmen.

Dass auch das Thema Sicherheit für Hydrema wichtig ist, beweise der neue 707G Dumper. Mit dieser Maschine in der 7-Tonnen-Klasse haben die Ingenieure von Hydrema laut eigener Aussage die Antwort auf die Entscheidung gegeben, die herkömmlich gebauten Baustellenkipper, bei denen der Bediener beim Fahren über die Mulde hinwegschauen muss, nicht mehr zuzulassen. Es sind laut Unternehmen viele tödliche Unfälle durch die eingeschränkte Sicht, sowie dem hohen Schwerpunkt und dem damit verbundenen niedrigem Kippmoment der Maschinengattung registriert worden. Alle Hersteller waren bemüht, eine Antwort zu liefern und entwickelten Kamerasysteme, beziehungsweise Drehsitze. Hydrema jedoch entschied sich laut eigenen Angaben dazu, den kompakten Baustellenkipper wie einen großen Muldenkipper zu bauen; mit der Sicht des Fahrers auf den Fahrweg und die Mulde hinter sich und präsentierte die Lösung auf der bauma 2019. Auf der bauma 2022 schlossen sich laut Hydrema viele Hersteller dieser Bauweise an.

Universelle Lösung

Als Hydrema 1996 das ehemalige Weimar-Werk übernahm, entschloss sich der Hersteller nicht nur einfach Maschinentechnik zu bauen, sondern mit dieser Technik auch weiterhin die universelle Lösung anzubieten, um so auch zur Effizienzsteigerung beizutragen. Aufbauend auf den 1996 vorgestellten Kurzheck-Mobilbagger entwickelte Hydrema mit dem City-Bagger ein Geräteträger-Konzept, dass in Verbindung mit den parallel im Markt sich stärker verbreiteten Tiltrotatoren als universelle Arbeitsmaschine genutzt werden könne.

Konsequent beendete Hydrema mit der Einführung der MX City-Bagger-Baureihe im Jahr 2013 die Produktion der Radlader und Kettenbagger und konzentriere sich seitdem auf die drei Maschinensparten Dumper, Mehrzwecklader und City-Bagger. Der City-Bagger sei laut Hersteller mit einer kräftigen Motorleistung und einer enorm starken Pumpenleistung bestückt. Mit 407 Liter Gesamtleistung biete die Maschine ausreichend Kraft für sehr viele Hochleistungsanbaugeräte. Ob Mulcher, Saugbagger, Baumschnittscheren, oder Ramme: der City-Bagger kenne keine Herausforderungen. Mit den selbst von Hydrema gebauten Hubzylindern, die laut Hersteller sehr feinfühlig auf die hochwertigen Bosch-Rexroth-Pumpen abgestimmt sind, verfüge der Hydrema darüber hinaus auch über enorme Hubkräfte und gelte als kräftigster Bagger in seiner Klasse. Und obwohl der Bagger den kompaktesten totalen Schwenkradius habe, sei seine Kabine die Größte am Markt. Es gebe keinen Bagger, der gleichzeitig so groß und kräftig sei, ist Hydrema überzeugt.

Da die Maschine über eine integrierte Tiltrotator-Steuerung verfüge, ersetze der Bagger nicht nur den Radlader oder Teleskoplader beim Einsatz mit Paletten, sondern könne diese auch hinter einer Hecke oder einer Leitplanke absetzen, was weder Radlader noch Teleskoplader können. Es sind Kompaktheit, Kraft, Reichweite, Hydraulikleistung, Komfort und Sicherheit die diese Maschine laut Hersteller auszeichnen und somit auch zu einer absoluten Allround-Maschine machen. Hydrema nenne dies, das kompromisslose Arbeiten mit einer Maschine auf der Baustelle. Wenn sich der Kunde vergegenwärtige, welche Bandbreite an Aufgaben ein MX City-Bagger auf der Baustelle erledigen könne, sei Hydrema bei der Frage, welche Maschineninestition sinnvoll sei, beziehungsweise wie viel Maschinen ein Bauunternehmer wirklich benötige. Hydrema rede von Flottenoptimierung und Gewinnmaximierung.

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