Waiblingen/Stetten (ABZ). – Vor Kurzem waren duale Studenten von Stihl bei den SchaffTagen der Diakonie Stetten im Einsatz: Gemeinsam mit den Bewohnern des Wohnhauses Lorch-Haldenberg machten sie den Garten sommertauglich. Neben den handwerklichen Tätigkeiten ging es laut Stihl auch um den persönlichen Austausch zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen.
Das Familienunternehmen sieht sich eigenen Angaben zufolge als aktiver Teil der Gesellschaft und engagiert sich in verschiedenen gesellschaftlichen und kulturellen Projekten. Anfang des Jahres habe es deshalb ein neues Freiwilligenprogramm initiiert, bei dem Auszubildende und dual Studierende an sozialen Arbeitseinsätzen in der Region teilnehmen können. Stihl-Ausbildungsleiterin Miriam Höfer sagt: "Eine Ausbildung oder ein duales Studium bei Stihl ist mehr als ein Abschluss. Wir möchten, dass sich die jungen Menschen auch persönlich weiterentwickeln.
Der Kontakt zu Menschen mit Unterstützungsbedarf stärkt die Sozialkompetenz, die Sensibilität für das Thema Behinderungen im Alltag und bietet die Chance, eigene Privilegien zu reflektieren." Mit den SchaffTagen der Diakonie Stetten gab es nun für die Studenten die Möglichkeit für ein ehrenamtliches Engagement. Zwei Tage lang haben 16 Teilnehmer Gartenmöbel abgeschliffen und gestrichen, Hochbeete von Unkraut befreit und neu bepflanzt sowie Holzblumen für den Garten verschönert, berichtet der Gerätehersteller. Die Tätigkeiten wie auch das gemeinsame Mittagessen boten Gelegenheit, mit den Bewohnern des Wohnhauses Lorch-Haldenberg in Kontakt zu kommen und sich auszutauschen. Im Rahmen des Freiwilligenprogramms waren Stihl-Auszubildende bereits im Februar in der Stuttgarter Vesperkirche im Einsatz gewesen.