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Saugbagger als Lösung für Personalengpässe im Tiefbau

Die DBS Schmitt GmbH nutzt einen DINO12 Saugbagger, um Personalengpässe im Tiefbau zu meistern. Er ersetzt mühsames, manuelles Graben und spart Zeit und Geld.

Von ABZ
Täglich im Einsatz
Zwischen den Spundwänden ist sicheres Arbeiten auf engstem Raum durch den Saugbagger gewährleistet. | FOto: MTS

Kirrlach (ABZ). – Die DBS Schmitt GmbH aus dem badischen Waghäusel-Wiesental setzt seit drei Jahren auf einen DINO12 Saugbagger von MTS Mobile Tiefbau Saugsysteme GmbH. Die Entscheidung für die Anschaffung fiel laut eigener Aussage, nachdem dem Geschäftsführer Dieter Schmitt von einem Branchenkenner deutlich gemacht wurde, dass er ohne Saugbagger aufgrund des Fachkräftemangels kaum noch Mitarbeiter für manuelle Grabungsarbeiten finden würde.

Der Saugbagger ist laut Schmitt nahezu täglich im Einsatz des knapp 50 Personen starken Unternehmens. Bei einem aktuellen Einsatz im badischen Kirrlach wurden Hauswasserzuleitungen freigelegt, um den zu schwachen Wasserdruck in der Straße zu beheben. "Im Rheingraben trifft man oft auf schwere Lehmböden, da will keiner mehr handschachten – und schon gar nicht über Stunden hinweg", erklärt Schmitt. Die Aufträge des Unternehmens betreffen häufig Kanalrohrbrüche oder geplante Wasserleitungswechsel. Da während der Arbeiten das Wasser abgestellt wird, müssen die Tiefbauarbeiten schnell und effizient durchgeführt werden.

Bei dem Einsatz in Kirrlach wurde der Saugbagger genutzt, um die Zuleitung und einen T-Verteiler freizulegen, über den zwei Häuser mit Wasser versorgt werden. Nach dem Abtragen einer Pflastersteinfläche von etwa einem Quadratmeter und einem 1,5 m breiten Asphaltstreifen quer über die Straße arbeiteten Bagger und Saugbagger gemeinsam. Mit dem Saugrohr wurde kontinuierlich Material abgesaugt, wobei der Bagger nur dort eingesetzt wurde, wo es unbedenklich war.

Sobald die Leitungen lokalisiert waren, übernahm der Saugbagger vollständig die Arbeit. Mit einem hydraulischen Spaten wurden bindige Bereiche gelockert und das gelöste Material dann aufgesaugt. "Die Wasserleitungen liegen auf einem gut verdichteten Sandbett. Wir saugen sie vorsichtig frei und achten darauf, das Bett zu erhalten", berichtet Schmitt. Ohne den Saugbagger müsste das Bett zerstört und anschließend aufwändig nachverdichtet werden.

Als vorteilhaft erweist sich laut Schmitt der hydrostatische Fahrantrieb des DINO12. "Statt fürs Umparken meine Arbeit ständig unterbrechen zu müssen, fahre ich den Saugbagger kurzerhand mithilfe der Fernsteuerung in eine neue Position. Der Saugantrieb läuft dabei einfach weiter und ich kann sofort weiterarbeiten", erläutert der Unternehmer.

Innerhalb von zwei Stunden hatte das Team einen etwa 1,5 m tiefen Graben ausgehoben, mit Spundwänden gesichert und die Wasserleitung freigelegt, so die Beteiligten. Dabei wurden weder Muffen beschädigt noch die Strom- und Glasfaserleitungen im Bereich der Gehweg-Baugrube in Mitleidenschaft gezogen. Selbst die Randsteine konnten an Ort und Stelle bleiben, da mit dem Saugbagger ein kleiner Durchlass von der Straße zum Gehweg freigesaugt wurde, heißt es. "Das alles spart enorm Zeit und Geld", betont Schmitt. Die Arbeit mit dem Saugbagger erfordere Konzentrationsfähigkeit und Fingerspitzengefühl. "Je sorgfältiger man den Kraftarm und damit das Saugrohr manövriert, desto weniger Nacharbeit ist fällig", so der Tiefbauer.

Nach dem Austausch der Wasserleitung durch den Zweckverband Wasserversorgung Lußhardt verfüllte das DBS-Team die Schächte wieder und stellte die Asphalt- und Pflasterdecke von Straße und Gehweg wieder her. Der DINO12 wurde währenddessen bereits zu einer anderen Baustelle des Unternehmens gebracht.

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