Liebherr präsentiert auf der bauma ein autonomes System für Radlader – Liebherr Autonomous Operations. Damit lassen sich laut Hersteller repetitive und monotone Aufgaben eines Radladers einfach und intuitiv ohne Fahrer ausführen.
Dies kann vor allem der Schwierigkeit, Mitarbeitende für monotone Routinetätigkeiten zu finden, entgegenwirken. Das autonome System soll Betreibern eine einfache und benutzerfreundliche Anwendung bieten, die keiner besonderen IT-Kenntnisse bedarf. Besucher der bauma können den Prototyp eines autonom fahrenden Radladers in einer mehrmals täglich stattfindenden Live-Demonstration erleben.
Der Technologieträger werde künftig in weiteren Feldtests erprobt, bis der autonome Radlader am Markt verfügbar sein wird. Laut Dr. Manuel Bös (Head of Emerging Technologies bei Liebherr-Werk Bischofshofen) wurde das Projekt des autonomen Radladers bereits vor rund 10 Jahren bei Liebherr gestartet. Ein Ziel sei es gewesen, dass auch Betriebsleiter den Radlader nach einer kurzen Einweisung bedienen können sollen.
Liebherr hatte sich mit dem Produkt Autonomous Operations des Liebherr-Werk Bischofshofen im Vorfeld der bauma für den bauma-Innovationspreis beworben, und konnte sich in der Kategorie Digitalisierung gegen die Wettbewerber Wolffkran und Wirtgen Group behaupten. Das selbst entwickelte autonome Fahrsystem soll Effizienz und Sicherheit im Radlader-Betrieb neu definieren. „Liebherr Autonomous Operations“ punktete mit einer einfachen, intuitiven Bedienung per Webapplikation und soll Betreibern eine konstante Maschinenperformance über die gesamte Einsatzdauer ermöglichen.