Hamburg (dpa). - Tiefbau-Unternehmen in Hamburg waren in den vergangenen sechs Monaten sehr gefragt. Sie hatten im ersten Halbjahr dieses Jahres deutlich mehr neue Aufträge in den Büchern stehen als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistikamt Nord jetzt mitteilte. Konkret habe sich der Wert der Auftragseingänge um mehr als das Doppelte erhöht. Im öffentlichen Hochbau dagegen gab es rund ein Prozent weniger neue Aufträge als noch im ersten Halbjahr 2021. Insgesamt konnte das Bauhauptgewerbe Aufträge im Wert von 1,25 Milliarden Euro auf der Habenseite verbuchen. Das waren 43 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Der Umsatz des Bauhauptgewerbes insgesamt war indes zwischen Januar und Juni um 16 Prozent auf eine Milliarde Euro gestiegen. Hauptgrund dafür waren allerdings die Preissteigerungen in diesem Zeitraum. Denn ohne Berücksichtigung der höheren Preise seien die Umsätze im Baugewerbe nahezu unverändert geblieben, wie es weiter hieß. Die Statistik erfasst 132 Betriebe mit mindestens 20 Beschäftigten.
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