Kriftel (ABZ). – Mit dem Trockenspritzmörtel StoCrete TS 100 können Brücken, Tunnel und Wasserbauwerke instandgesetzt und deren Tragfähigkeit wieder hergestellt werden. Der polymermodifizierte Mörtel von StoCretec enthält spezielle Fasern. Diese ermöglichen höhere Schichtdicken in einem Arbeitsgang und sorgen laut Herstellerinformationen für mehr Sicherheit im Brandfall. Selbst unter dynamischer Belastung des Bauteils härte der Mörtel zuverlässig aus und lasse sich einfach und sicher verarbeiten. Aufgrund seiner speziellen Rezeptur nimmt StoCrete TS 100 im Verbund mit dem Bestandsbeton Spannungen auf und leitet sie zuverlässig in die Bewehrung ein. Der polymermodifizierte Mörtel der Klasse R4 (gemäß EN 1504-3) eignet sich sowohl zur flächigen Erhöhung der Betondeckung als auch zur lokalen Reprofilierung. Die enthaltenen Polypropylenfasern verstärken seine Frischmörtelstruktur und gestatten so Schichtdicken bis zu 50 mm in einem Arbeitsgang. Im Brandfall schmelzen diese Fasern, wodurch der Abbau des entstehenden Dampfdrucks ermöglicht wird – dies verhindert, dass der Mörtel abplatzt. Die Brandprüfungen nach ETK- und EBA-Kennlinie belegen die Materialeignung von StoCrete TS 100 für die Wiederherstellung der Feuerwiderstandsfähigkeit von Betonbauteilen. Er ist in die Baustoffklasse A1 – nichtbrennbar – eingeordnet.
Die für StoCrete TS 100 verwendeten Polymere sorgen laut Herstellerangaben für eine sehr gute Frost-/Tausalzbeständigkeit, einen hohen Widerstand gegen das Eindringen von Chloriden und einen hohen Karbonatisierungswiderstand. Zudem erweise sich der Mörtel in der Wasserwechselzone als enorm langlebig und eigne sich somit auch für den Einsatz im wasserberührten Bereich.
Die Verarbeitung von StoCrete TS 100 im Trockenspritzverfahren sorge für hohe Flexibilität bei der Arbeitseinteilung: Die optimierte Mörtelrezeptur ermögliche lange Förderstrecken sowie die Überwindung großer Höhen von der Materialübergabe bis zum Applikationsort. Bei Bedarf ist der Mörtel im Silo erhältlich. StoCrete TS 100 erfüllt die Anforderung nach EN 1504-3. Zusätzlich liegen ergänzende Prüfnachweise zu bautechnisch relevanten Fragen vor.
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