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Abfallsortierung und neue Technik bringen spürbaren Gewinn

Von ABZ

Tranbjerg/Dänemark (ABZ). - Im Jahr 2017 hat die dänische Troldtekt A/S mehr Akustikplatten hergestellt als im Vorjahr, dabei aber weniger Abfälle in die Müllverbrennung geschickt. Zugleich wurde durch eine neue Lackieranlage der Ausschuss von Anstreichfarbe in der Produktion um 70 % verringert. Diese beiden Vorteile stehen im Einklang mit der strategischen Ausrichtung des Unternehmens auf Cradle to Cradle und die Weltziele der Agenda 2030 der UNO. Obwohl die Troldtekt A/S mit Sitz in Dänemark im Jahr 2017 fast 10 % mehr Akustikplatten produziert hat als im Vorjahr, ging die Menge der Abfälle zur Verbrennung um 13 % zurück. Parallel dazu ging der Verbrauch an Anstreichfarbe in der Produktion drastisch zurück. „Wir haben massiv in neue Verfahren und neue Technik investiert, was Jahr für Jahr zu Verbesserungen führt. Unsere Produktion wird umweltfreundlicher, und wir sparen langfristig Kosten ein. Für uns müssen Sozialverantwortung und wirtschaftlicher Erfolg Hand in Hand gehen, und die letzten Jahre haben uns gezeigt, dass diese beiden Faktoren sich gegenseitig bedingen“, erklärt Peer Leth, Geschäftsführer von Troldtekt.

Die Zahlen für Verbrennungsabfälle und Farbverbrauch sind nur zwei Beispiele für die zahlreichen Fakten, die im neuen Nachhaltigkeitsbericht von Troldtekt dargestellt werden. Im Zuge des freiwilligen Anschlusses von Troldtekt an den UN Global Compact wurde der Bericht für 2017 jetzt bei der UNO eingereicht. „Wir konzentrieren uns noch stärker auf die Sortierung und Trennung von Abfällen. Dadurch wird heute noch mehr Material wiederverwertet, und wir sparen Kosten bei der Entsorgung“, erklärt Peer Leth. „Der Verbrauch von Anstreichfarbe ist 2017 zurückgegangen, weil wir dank einer neuen Lackieranlage überschüssige Farbe auffangen und wiederverwenden können. Der Ausschuss wurde so um 70 % reduziert. Seit 2012 ist das nachhaltige Designkonzept Cradle to Cradle strategische Grundlage für Troldtekt. Daneben hat Troldtekt 2017 zwei der 17 Weltziele aus der Agenda 2030 der UNO ausgewählt, die das Unternehmen sinnvoll fördern kann. „Wir konzentrieren uns auf diejenigen Weltziele, bei denen wir etwas bewegen und in Übereinstimmung mit unserer Cradle to Cradle-Strategie handeln können. Mit der Herstellung von Akustikplatten können wir nicht den Hunger bekämpfen, doch wir können beispielsweise zu einer nachhaltigeren Industrieproduktion beitragen“, so Peer Leth.

Außer in die Abfallsortierung und eine neue Lackieranlage hat Troldtekt Millionen investiert, unter anderem in einen neuen Trocknungsofen, eine neue Biogas-Heizanlage und in die ausschließliche Nutzung von Windstrom für die Produktion. Derzeit baut Troldtekt seine Produktionsanlagen im dänischen Troldhede aus. Dazu werden rund 22,5 Mio. Euro in neue Gebäude und Anlagen investiert, die zu einer Verdoppelung der Produktionskapazität ab Januar 2019 führen. „Die Umweltvorteile, Einsparungen und Erfahrungen, die wir in den letzten Jahren erzielt haben, machen sich noch deutlicher geltend, wenn unsere Produktionsanlagen ab dem Jahreswechsel die doppelte Kapazität aufweisen. Auf die effizientesten Technologien am Markt zu setzen, kostet zwar kurzfristig viel Geld. Wir können jedoch sehen, dass es sich langfristig lohnt“, sagt Peer Leth.

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