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Stahlkonzern Salzgitter setzt auf weitere Zusammenarbeit

Salzgitter AG möchte trotz abgesagter Übernahme weiterhin eng mit GP Günter Papenburg und TSR Recycling zusammenarbeiten, da gute Beziehungen bestehen.

Von dpa
Trotz abgesagter Übernahme
(Archivbild 2020) Ein Mitarbeiter geht bei der Salzgitter AG an aufgewickeltem Stahl (Coils) vorbei. | Foto: picture alliance/dpa | Julian Stratenschulte

Wolfsburg (dpa). – Der Stahlkonzern Salzgitter will auch nach der Absage an eine Übernahme durch GP Günter Papenburg und TSR Recycling mit den beiden erfolglosen Bietern weiter zusammenarbeiten.

"Wir kennen beide Unternehmen und pflegen zu ihnen seit Jahren gute Geschäftsbeziehungen", sagte Vorstandschef Gunnar Groebler auf der Hauptversammlung in Wolfsburg. Daran wolle man trotz der Absage an eine Übernahme nichts ändern. "Vor allem ist mir dabei wichtig, die gute Zusammenarbeit zwischen der Salzgitter AG und den beiden Konsorten erfolgreich fortzuführen", sagte Groebler.

Zumal Papenburg seit Jahren ein stabiler Großaktionär sei. Der Bauunternehmer hatte seinen Anteil zuletzt sogar noch einmal aufgestockt: Mit 26,7 Prozent (Stand: November 2024) ist Papenburg inzwischen größter Einzelaktionär vor dem Land Niedersachsen, das 26,5 Prozent hält. Ende 2024 war bekanntgeworden, dass Papenburg zusammen mit TSR ein Übernahmeangebot für den Stahlkonzern erwägt. Später legten beide ein nicht bindendes Gebot vor. Der Salzgitter-Vorstand hatte dies im April als zu niedrig zurückgewiesen und angekündigt, dass Salzgitter selbstständig bleiben wolle.

dpa

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