Schwaz/Tirol (ABZ). – Die Tyrolit Gruppe vergrößert ihren Produktionsstandort in Stans und investiert 15 Millionen Euro in eine neue hochinnovative Fertigungsstraße, teilte das Unternehmen nun mit.
Tyrolit CEO Thomas Friess zur Zukunftsinvestition: "Der Spatenstich zur Erweiterung von Werk 5 stellt einen wichtigen Schritt für den Standort dar. Wir investieren in Technologien von morgen und bekennen uns mit dem Ausbau von Produktionskapazitäten zu unseren Wurzeln in der Region."
Die neu geschaffene Fläche soll ab Herbst 2024 Platz für neue hochinnovative Maschinen bieten. Darüber hinaus ist die Werkserweiterung nur eine von mehreren Impulsen innerhalb der EU – erst kürzlich wurden die Standorte in Deutschland, Italien und Belgien erneuert beziehungsweise erweitert.
Der weltweit führende Hersteller von Schleif- und Abrichtwerkzeugen beliefert mit seinen Schleifwerkzeugen bereits große Teile der Automobilindustrie. Aufgrund einer neu in Kraft tretenden EU-Verordnung werden demnächst hartstoffbeschichtete Bremsscheiben, wie sie in E-Autos zu finden sind, zum neuen Standard.
"Ziel der EU-Reglementierung ist es, die beim Bremsenabrieb entstehende Feinstaubbelastung zu reduzieren. Die hierfür benötigten hartstoffbeschichteten Bremsscheiben werden mit speziell von Tyrolit neu entwickelten High-Tech Schleifwerkzeugen, welche künftig im Werk 5 in Stans hergestellt werden, geschliffen. Der Ausbau von Werk 5 schafft den Platz für eine neue hochinnovative vollautomatisierte Fertigungsstraße. Damit reagieren wir auf aktuelle Entwicklungen und Standards wie die Euro-7-Norm, die neue Produktionstechnologien notwendig und möglich macht, um unsere weltweite Wettbewerbsfähigkeit sowie unseren Standort in Tirol abzusichern", erklärt Matthias Kuprian, Tyrolit Vorstand für Metal Industries.
Die hochtechnologische, neue Produktion sorgt für weniger Materialverschleiß und effiziente Prozesse beim Zerspanen, Pressen oder der Be- und Entladung der Produktionseinheiten.