Eine Umfrage des Bauherren-Schutzbundes zeigt, dass Bürokratieabbau und Senkung der Baunebenkosten zentrale Punkte für die Förderung von Wohneigentum sind.
Berlin (dpa). – Eine Umfrage des Bauherren-Schutzbundes e. V. (BSB) verdeutlicht einen dringenden Handlungsbedarf für eine kommende Bundesregierung bei der Förderung von Wohneigentum und der Modernisierung von Immobilien.
Sowohl Mieter als auch Eigentümer formulieren klare Erwartungen an die politische Agenda. In der im Januar durchgeführten repräsentativen Civey-Umfrage unter Mietern mit dem Wunsch eine Immobilie zur Eigennutzung zu bauen oder zu kaufen sehen 54 Prozent der Befragten den Abbau von Bürokratie und Bauvorschriften als die wichtigste Aufgabe der Bundesregierung an, um die Wohneigentumsbildung zu verbessern. Fast ebenso wichtig sei die Senkung der Baunebenkosten, wie Steuern und Gebühren. Dies wurde von 46 Prozent genannt. Die Unterstützung bei der Eigenkapitalbildung wurde ebenfalls hervorgehoben. Florian Becker, Geschäftsführer des BSB, erklärt: "Die Ergebnisse der Umfrage bestätigen unsere Forderungen nach einer Entlastung der Bauherren. Es ist entscheidend, die Baunebenkosten spürbar zu senken, um mehr Menschen den Weg ins Eigenheim zu ermöglichen."
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