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Wacker Neuson zeigt Fortschritte

Wacker Neuson verzeichnete im dritten Quartal 2025 eine Umsatzsteigerung, doch geopolitische Unsicherheiten und Zollprobleme belasten die Geschäftsentwicklung weiterhin.

Von ABZ

München (ABZ). – Die Wacker Neuson Group hat ihre operative Erholung im dritten Quartal 2025 fortgesetzt. Trotz des anspruchsvollen gesamtwirtschaftlichen Umfelds konnte der Hersteller von Baugeräten und Kompaktmaschinen nach eigenen Angaben sowohl EBIT-Marge als auch Umsatz im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr verbessern.

"Die anhaltende gesamtwirtschaftliche und geopolitische Unsicherheit hält an und verzögert die Erholung der Märkte. Die US-Zollproblematik beginnt sich darüber hinaus im letzten Quartal auszuwirken", kommentiert Vorstandsvorsitzender Dr. Karl Tragl. "Dennoch konnten wir unsere Profitabilität in den letzten Quartalen steigern. Wir arbeiten weiter an der Reduktion unserer Kosten und blicken mit Zuversicht auf Wachstum im Jahr 2026."

Der Umsatz der Region Europa (EMEA) sank um 4,1 Prozent auf 1269,3 Millionen Euro (9M/2024: 1323,5 Millionen Euro). Obwohl die Umsätze im dritten Quartal 2025 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind, wurden die Umsätze der ersten neun Monate durch das schwache erste Quartal belastet. Positive Nachfrageentwicklungen in vereinzelten Ländern in Süd-, Nord- und Osteuropa konnten den Nachfragerückgang nicht kompensieren.

Der Umsatz der Region Amerikas sank um 9,6 Prozent auf 322,4 Millionen Euro (9M/2024: 356,5 Millionen Euro). Nach Aussage von Wacker Neuson war die Nachfrage in den ersten neun Monaten 2025 nicht nur aufgrund der anhaltenden gesamtwirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheit, sondern insbesondere auch aufgrund der US-Zollproblematik stärker als in Europa von Zurückhaltung im Bestellverhalten geprägt. Die Region Asien-Pazifik verzeichnete einen Umsatzrückgang von 21 Prozent auf 33,5 Millionen Euro (9M/2024: 42,4 Millionen Euro). Die Entwicklung wurde durch schwächere Nachfrage in Australien und China geprägt.

Das Net Working Capital der Wacker Neuson Group sank zum 30. September 2025 um 14,4 Prozent auf 692,3 Millionen Euro (30. September 2024: 808,2 Millionen Euro). Der Rückgang war von einem Vorratsabbau sowie einem Aufbau von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in den letzten zwölf Monaten geprägt. Vor dem Hintergrund der langsamer als erwarteten Erholung des Marktes sowie gestiegener Zollkosten und einer schwächeren Marktnachfrage in den USA hat der Vorstand die Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2025 präzisiert.

Erwartet wird nun ein Konzernumsatz zwischen 2150 Millionen Euro und 2250 Millionen Euro (zuvor: 2100 bis 2300 Millionen Euro) sowie eine EBIT-Marge zwischen 6,5 und 6,8 Prozent (zuvor: zwischen 6,5 und 7,5 Prozent).

Der Umsatz stieg im dritten Quartal 2025 um 6,3 Prozent auf 550,3 Millionen Euro. Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 7,5 Prozent und lag damit 2,7 Prozentpunkte über dem Vorjahr (Q3/2024: 4,8 Prozent). Nach Angaben des Unternehmens wurde dieser Ergebnisanstieg durch die Umsatzsteigerung und Reduktion operativer Kosten im Vergleich zum Vorjahr erreicht. Dennoch konnte diese positive Dynamik das schwache erste Quartal nicht vollständig kompensieren.

Die EBIT-Marge der ersten neun Monate des Jahres 2025 erreichte 6 Prozent und lag somit leicht unter dem Vorjahr (9M/2024: 6,3 Prozent). Nach den ersten neun Monaten lag der Umsatz bei 1625,2 Millionen Euro, was einem Rückgang von 5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht (9M/2024: 1722,4 Millionen Euro).

Der Free Cashflow war dem Hersteller zufolge erneut positiv aufgrund des positiven Cashflows aus operativer Geschäftstätigkeit und des stabilen Net Working Capitals. Er erreichte 115,8 Millionen Euro (9M/2024: 91,5 Millionen Euro).

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