Frankfurt am Main (dpa). – Deutschlands Maschinen- und Anlagenbauer gehen mit weitgehend stabilen Beschäftigtenzahlen in ein schwieriges Jahr 2025. Allerdings sieht sich rund ein Viertel der Unternehmen gezwungen, angesichts der Konjunkturschwäche in den nächsten Monaten Personal abzubauen.
"Wie viel davon dauerhaft sein wird, wie viel zu einem späteren Zeitpunkt durch Neueinstellungen kompensiert werden kann, lässt sich seriös nicht sagen", erläutert Ralph Wiechers, Chefvolkswirt des Branchenverbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Im vergangenen Jahr verringerte sich die Zahl der Stellen in der Branche trotz Auftragsflaute und Produktionsrückgang lediglich um 0,7 Prozent beziehungsweise 6800 Jobs.
Zum Jahresende waren nach Angaben des VDMA rund 1,02 Millionen Menschen in Unternehmen mit mindestens 50 Beschäftigten tätig. Damit habe die Branche ihre Position als größter industrieller Arbeitgeber in Deutschland gehalten. Nach Überzeugung des VDMA werden sich die Unternehmen aufgrund des Fachkräftemangels mit allen Kräften bemühen, ihre Stammbelegschaften nicht zu verkleinern.