Berlin (dpa). – Mehrere Umweltverbände haben die schwarz-rote Koalition aufgefordert, in der neuen Berliner Bauordnung Belange des Natur-, Klima- und Artenschutzes stärker zu berücksichtigen. Notwendige Vorgaben dazu dürften nicht dem erklärten Ziel geopfert werden, schneller zu bauen, erklärten der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), der Naturschutzbund (NABU) und die Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz (BLN) unlängst. Konkret fordern die Verbände unter anderem mehr Begrünung von Dachflächen und Grundstücken, einen besseren Schutz vor Vogelschlag an Glasflächen und verbindliche Regelungen zum Anbringen von Niststätten für Vögel und Fledermäuse an Häusern. Der Senat hatte seinen Entwurf für eine novellierte Bauordnung Ende September beschlossen. Das Vorhaben wird nun im Abgeordnetenhaus weiter beraten.
dpa
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