Frankfurt am Main (ABZ). – Welche Glasmerkmale sind akzeptabel? Und wie beurteilt man das Erscheinungsbild des Glases? Diese und weitere Fragen bildeten einen Themenschwerpunkt der Fachtagung Normung und Technik des Verbandes Fenster und Fassade (VFF) in Frankfurt am Main. Weitere Vorträge der von 75 Teilnehmern besuchten Veranstaltung galten der "Sicherheit öffenbarer Fenster mit Dreh-Öffnungsbegrenzer", den praktischen Erfahrungen mit der "Fähigkeit zur Freigabe bei Fluchttüren" und der Glasnorm DIN 18008 sowie ihrer derzeit im Einspruchsverfahren stehenden Neufassung. Zunächst stellte Jochen Grönegräs, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Flachglas (BF), als Ausgangspunkt der Schwerpunktsetzung die "Richtlinie zur Beurteilung der visuellen Qualität von Glas für das Bauwesen" von 2009 und die Änderungen der aufgrund der neuen europäischen Produktnorm EN 1279 nötigen Neufassung dieser Richtlinie vor.
Die Aktualität der Richtlinie liegt auch darin, dass die visuelle Qualität des Glases angesichts größerer und technisch anspruchsvollerer Fenster und Fassaden immer stärker in den Fokus von Herstellern, Verarbeitern und Endkunden rückt. Unter der Leitung von Christian Anders, Obmann des Technischen Ausschusses des VFF, stellten Experten aus der Glas- und Fensterherstellung, ein Sachverständiger sowie ein Baurechtler die mit der Glasqualität und ihrer visuellen Beurteilung verbundenen Probleme dar. Dabei wurde das Spektrum der Thematik "visuelle Glasqualität" sichtbar – von herstellungsbedingten Merkmalen über Merkmale aus der Verarbeitung bis zu Beurteilungsproblemen und der Bewertung der Glasmerkmale in verschiedenen Raumsituationen.
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