Essen (ABZ) | terra infrastructure zieht eine positive Bilanz nach drei Fachveranstaltungen im Spezialtiefbau. Auf der Geofluid im italienischen Piacenza, den Bohrtechniktagen in Bad Zwischenahn und der 39. Baugrundtagung in Leipzig standen die VibroDrill-Technologie sowie technische Entwicklungen und Anwendungsmöglichkeiten im Mittelpunkt.
Auf der Geofluid vom 7. bis 10. Oktober präsentierte das Unternehmen Lösungen für Baugrubensicherung, Ramm-, Zieh- und Verbautechnik. Zum Portfolio gehören nach Unternehmensangaben inzwischen auch hydraulische Gurtungen und Drehbohranlagen. In den Fachgesprächen ging es unter anderem um die Eignung unterschiedlicher Bohrverfahren für verschiedene Bauaufgaben.
»Dabei betrachten wir die VibroDrill-Technologie nicht als Verfahren für spezielle Bohraufgaben, sondern als Alternative zu herkömmlichen Hammer- und Doppelkopfbohrverfahren«, sagt Robert Haupt, stellvertretender Leiter Vertrieb Deutschland bei terra infrastructure. »Vor diesem Hintergrund kann die Technologie diese Verfahren in vielen Anwendungsbereichen ersetzen.«
Bei den Bohrtechniktagen am 16. und 17. September in Bad Zwischenahn berichtete B. Eng. Johannes Müller, internationaler Vertrieb Bohrtechnik bei terra infrastructure, unter dem Titel »Von Kopenhagen bis Hongkong: Praktische Erfahrungen mit der Vibrodrill-Bohrtechnik« über internationale Projekte. Im Mittelpunkt standen die Funktionsweise des Verfahrens und dessen Einsatzmöglichkeiten bei unterschiedlichen Anforderungen im Spezialtiefbau.
Auch auf der 39. Baugrundtagung vom 23. bis 26. September in Leipzig führte das Unternehmen Gespräche mit Planern und Geotechnikern über technische Anforderungen und mögliche Anwendungen.
»Die VibroDrill-Technologie verbindet konventionelles Bohren mit hochfrequenten Schwingungen«, erklärt B. Eng. Andrej Schwarz, Leiter Technisches Büro Profiltechnik bei terra infrastructure. „Diese verringern den Eindringwiderstand im Boden und unterstützen den Bohrfortschritt. Je nach Baugrund und Anwendung sind dadurch höhere Bohrgeschwindigkeiten und ein geringerer Werkzeugverschleiß möglich.“
Nach Angaben des Unternehmens wurde das Verfahren bereits bei verschiedenen Spezialtiefbauprojekten eingesetzt. Die drei Veranstaltungen nutzte terra infrastructure zudem, um bestehende Kontakte zu vertiefen und Gespräche mit internationalen Bauunternehmen, Ingenieurbüros und Auftraggebern zu führen.