Augsburg (ABZ). – Die neueste Version der 3D-Visualisierungssoftware Lumion von der Cycot GmbH für Architekten und Designer, ist verfügbar. Die aktuelle Version besticht laut Entwickler durch eine raffinierte und noch smartere Raytracing-Technologie (Simulation von Beleuchtungssituationen).
Zu den weiteren Schwerpunkten zählen Verbesserungen der Nutzererfahrung durch eine erheblich gesteigerte Renderqualität, erweiterte Inhaltskompatibilität und eine insgesamt verbesserte Leistung, welche mit perfektionierten Echtzeiterlebnissen einhergehen, betont das Unternehmen. Lumion überzeuge bereits in der Raytracing-Vorschau mit dem neuen Denoiser NRD, der hochwertige und rauschfreie Bilder im Fotomodus ermöglicht, selbst bei geringer Strahlenanzahl. Die Aktivierung des NRD reduziere zudem signifikant die Renderzeit.
Ebenso harmonieren selbst feindetaillierte Naturelemente ab sofort nahtlos mit Raytracing. Glas offenbart in Lumion auch bei Überlappungen und komplexen Glastexturen raffinierte Reflexionen und subtile Lichtverhältnisse. Dabei werden nicht nur Raytracing-basierte Reflexionen berücksichtigt, sondern auch die Tiefe und Komplexität des Lichteinfalls meisterhaft wiedergegeben, betont das Unternehmen. Neu: Normales Glas mit Raytracing-Reflexionen und vollständig raytraced Glas werfen farbige Schatten.
Die Lichtstreuung und Farbgebung von transluszenten Flächen, Texturen und Objekten ist mit Raytracing voll funktionsfähig und beeinflusst alle Lichtquellen und nicht nur die Sonne. Lumion 2024 profitiere ferner von mehreren Sampling-Techniken, um Lichteinwirkungen auf einzelne Pixel präzise zu berechnen, unliebsames Rauschen zu minimieren und vor allem um die Rendering-Effizienz zu steigern. Die Lumion-Bibliothek wurde um 100 neue Bäume sowie zahlreiche Charaktere, Objekte und Decals erweitert.
Die neue Lumion-Version präsentiert aber nicht nur die beschriebenen Hauptmerkmale, sondern auch eine Fülle von scheinbaren "Kleinigkeiten", die den Arbeitsalltag massiv erleichtern dürften – kleine Nuancen mit großer Wirkung: Zu den Innovationen zählen parallele Importmöglichkeiten mehrerer Modelle, eine maßgeschneiderte Kamerasteuerung mit drei neuen Steuerungs-Setups, die eine realitätsgetreue Nachbildungen der Kamerasteuerung von SketchUp, Revit und Rhino simulieren, so die Entwickler.
Das Design ersetzt das schwebende Menüfeld durch eine vertikale Seitenleiste und erleichtere die Integration zukünftiger Funktionen. Tags in der Inhaltsbibliothek können hinzugefügt, erweitert oder entfernt werden, farblich markiert für eine klare Orientierung. Zur Erweiterung der kreativen Möglichkeiten lassen sich vier neue Kameraraster-Overlays von "Diagonal" bis hin zum "Goldenen Schnitt" in der Symbolleiste auswählen. Und zu guter Letzt: Leicht zugängliche Tutorials, die unterschiedliche Themen von der Materialanpassung bis hin zum Foto-Rendering abdecken, erleichtern neuen Nutzern den Einstieg in die Software.