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Elektromobilität im Verteilerverkehr

DB Schenker hat kürzlich einen der ersten Volvo FM Low Entry in Deutschland in Betrieb genommen.

Von ABZ
Vollelektrische Lkw mit Kofferaufbau
Marc Pühler (DB Schenker, l.) und Christoph Fitz (Volvo Trucks Deutschland) während der Fahrzeugübergabe. | Foto: Volvo Trucks Deutschland

Berlin (ABZ). – DB Schenker hat kürzlich einen der ersten Volvo FM Low Entry in Deutschland in Betrieb genommen. Der vollelektrische Lkw mit Kofferaufbau wird in einer sechsmonatigen Roadshow an zehn Standorten in Deutschland eingesetzt, um Praxiserfahrungen zu sammeln.

Laut DB Schenker haben die Fahrerinnen und Fahrer dadurch die Möglichkeit, die Eigenschaften des E-Lkw zu bewerten, der sich vor allem durch besondere Sicherheitsmerkmale wie einen niedrigen Einstieg und verbesserte Rundumsicht vom Standardmodell Volvo FM Electric unterscheidet. Das Logistikunternehmen hat bereits 55 elektrische Volvo FM für den Einsatz auf der letzten Meile bestellt. Mit dem Einsatz beider Volvo FM-Modelle im Verteilerverkehr will DB Schenker weitere Erkenntnisse über die Anforderungen der Fahrenden gewinnen.

"Bei der Auswahl unserer Lkw-Flotte legen wir besonderen Wert auf Sicherheit. Neben dem Austausch der Flotte hin zu alternativen und emissionsfreien Antrieben stehen der Komfort und die Sicherheit für unsere Fahrerinnen und Fahrer im Fokus", erklärt Marc Pühler, Senior Vice President – Head of System Operations Europe bei DB Schenker. Der Volvo FM Low Entry sei speziell für den Einsatz im urbanen Umfeld entwickelt worden. Durch das tief liegende Fahrerhaus sollen die Fahrer eine bessere Rundumsicht erhalten und werden zusätzlich durch unterschiedliche Assistenzsysteme unterstützt. Das Fahrzeug ist nach Herstellerangaben bisher das einzige Modell des schwedischen Unternehmens, das ausschließlich mit elektrischem Antrieb erhältlich ist. Die Kabine kann für eine beifahrende Person oder für bis zu drei Beifahrer ausgelegt werden. Dies ermöglicht den Einsatz des Lkw für unterschiedliche Anwendungen – vom Lieferverkehr über die Müllabfuhr bis hin zu kommunalen Einsätzen und dem Baustellenbetrieb. Für die Manövrierbarkeit in engen Straßen sorgen der elektrische Antriebsstrang und das serienmäßige Volvo Dynamic Steering (VDS). Neben der Reduzierung von CO2-Emissionen bietet der elektrische Antrieb laut Hersteller den Vorteil eines deutlich leiseren Betriebs im Vergleich zu herkömmlichen Verbrennungsmotoren. Die Investition in moderne Technologien wie elektrische Lkw ist für Logistikunternehmen ein wichtiger Schritt, um der wachsenden Nachfrage nach emissionsarmen Lieferketten gerecht zu werden.

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