München (ABZ). – In Neumünster präsentiert Wacker Neuson vom 10. bis 14. September seine neuesten Entwicklungen. Auf dem 1000 m² großen Stand N115 im Freigelände Nord stehen laut Hersteller zero-emission-Lösungen, neue Radlader-Modelle und ein Dumper mit Muldenwechselsystem im Fokus..
Als Neuheit zeigt das Unternehmen den E-Radlader WL300e mit einem Betriebsgewicht von rund 2,5 t. Die Maschine verfügt über eine gedämpfte Fahrerkabine und eine optional verfügbare Ladeanlage mit etwa 2,3 m Hubhöhe. Diese soll die Kipplast der Maschine deutlich erhöhen und eine gute Sicht auf die Arbeitsumgebung sowie das Anbauwerkzeug ermöglichen.
Darüber hinaus präsentiert Wacker Neuson drei neue Radlader-Modelle: WL750, WL950 und WL1150. Die Kabinen dieser Modelle wurden nach Herstellerangaben überarbeitet. Ein verbreiterter Zugang soll häufiges Ein- und Aussteigen erleichtern, während Panorama-Front- und Heckscheiben für Rundumsicht sorgen. Ergonomisch angeordnete Bedienelemente und ein leichter Servicezugang für effiziente Wartung gehören ebenfalls zur Ausstattung.
Im Bereich der Dual-View-Dumper stellt Wacker Neuson ein Muldenwechselsystem am DV60-Dumper vor. Das System ermöglicht laut den Firmenverantwortlichen ein schnelles und einfaches Austauschen der Mulde, beispielsweise von einer Drehkippmulde auf eine Dreiseitenkippplattform. Mit verschiedenen Mulden sollen die Einsatzmöglichkeiten erweitert und die Auslastung der Maschine gesteigert werden.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Mobilbagger EW100, der ab Werk mit der MiC-4.0-Schnittstelle ausgestattet ist. Die Maschine verfügt über eine automatische Anbaugeräteerkennung bei MiC-4.0-kompatiblen Anbaugeräten. Diese nimmt auch notwendige Einstellungen wie Hydraulikdruck und Litermenge automatisch vor. Weitere Anbaugeräte können vom Fahrer individuell auf dem Display ausgewählt werden.
Dank der Fahrhydraulik und der Grundarbeitsleistung kann der EW100 nach Angaben des Herstellers auch Aufgaben übernehmen, für die üblicherweise schwerere 14-Tonnen-Bagger eingesetzt werden müssten. Ziel von MiC 4.0 ist es, zum Standard in der Kommunikation zwischen Anbaugerät und Baumaschine zu werden.
"Die NordBau ist für uns ein echtes Highlight im Messekalender, weil wir hier direkt mit unseren Kunden ins Gespräch kommen und ihnen unsere neuesten Maschinen und Lösungen live zeigen können", sagt Axel Fischer, Geschäftsführer Wacker Neuson Deutschland.