München (ABZ). – Die Wacker Neuson Group, hat jüngst die Zahlen für das Geschäftsjahr 2024 veröffentlicht. Demnach belastete die anhaltend schwache Marktlage die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Unternehmensgruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024. Volle Händlerläger führten zu niedrigeren Auftragseingängen und einem Umsatzrückgang, der sich insbesondere in der zweiten Jahreshälfte zeigte. Der Konzernumsatz auf Jahressicht erreichte 2 234,9 Millionen Euro (2023: 2 654,9 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei 122,5 Millionen Euro (2023: 273,2 Millionen Euro), der Umsatz lag damit jeweils in den zuletzt prognostizierten Spannen (Prognose Umsatz: 2 200 bis 2 300 Millionen Euro).
Um der rückläufigen Umsatz- und Ergebnisentwicklung in 2024 entgegenzuwirken, hatte die Wacker Neuson Group frühzeitig das Maßnahmenpaket „Fit for 2025“ eingeleitet und damit gezielt den Vertrieb gestärkt, Kosten nachhaltig gesenkt, Personal abgebaut, Produktionskapazitäten optimiert und erfolgreich Vorräte abgebaut. So lag die Net-Working-Capital-Quote zum 31. Dezember 2024 mit 31,7 Prozent trotz des rückläufigen Jahresumsatzes unter dem Vorjahr (31. Dezember 2023: 32,8 Prozent).
Dieser Rückgang ist in erster Linie auf einen erfolgreichen Vorratsabbau insbesondere ab der zweiten Jahreshälfte 2024 zurückzuführen. Die positive Free Cashflow-Entwicklung setzte sich seit der Jahresmitte 2024 fort und erreichte zum Jahresende 184,6 Millionen Euro, rund 210 Millionen Euro mehr als im Vorjahr.
„Das Jahr 2024 stand im Zeichen voller Händlerläger und eines zunehmend schwächeren Auftragseingangs und Umsatzes. Die Ausläufer werden auch im ersten Quartal 2025 noch zu spüren sein. Vor dem Hintergrund der ersten positiven Indikatoren, insbesondere einer verbesserten Auftragslage und einer Verringerung der Händlerbestände zum Jahresanfang, und nicht zuletzt dank der Wirkung unseres umfassenden Maßnahmenpakets aus 2024, haben wir bereits die Weichen für eine nachhaltige Trendwende im Jahresverlauf 2025 gestellt“, erläutert Dr. Karl Tragl, Vorstandsvorsitzender der Wacker Neuson Group. Mit erhöhter operativer Effizienz und der konsequenten Umsetzung der Strategie 2030 sei man gut positioniert, um die Profitabilität 2025 wieder zu steigern die langfristigen Ziele zu erreichen.